Archiv für Juli 2008

Luxusliner Queen Elizabeth 2 wird 2009 in Dubai als Hotel eröffnet

31. Juli 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Dem steinreichen Emirat Dubai ist ein weiterer großer Coup gelungen und wird ab 2009 mit einer neuen touristischen Attraktion aufwarten können. Das ehemalige Flaggschiff der Cunard Line, die Queen Elizabeth 2, wird nach Ablauf der Kreuzfahrtsaison 2008 ausgemustert und in zwei Jahren durch die Queen Elizabeth ersetzt werden.

Anstatt sich aufs Altenteil zurückzuziehen, wird die Queen Elizabeth 2 jedoch ein neues Leben als multifunktionales Hotel im Emirat Dubai beginnen. Die Scheichs aus Dubai legten dafür nach eigenen Angaben rund 100 Millionen US-Dollar auf den Tisch, wodurch das Geschäft auch für die Cunard Line als äußerst lukrativ zu bezeichnen ist. Neben einem Hotel soll in der Queen Elizabeth noch ein großes Einkaufszentrum sowie ein Museum installiert werden.

Der Fahrplan der Queen Elizabeth 2 bleibt im Abschlussjahr 2008 gegenüber den Vorjahren im Wesentlichen unverändert. Lediglich die beiden letzten Reisen, die die Queen Elizabeth 2 in ihre zukünftige Heimat Dubai unternimmt, bekommen ein leicht verändertes Gesicht in Form einer anderen Reiseroute. Der neue, dauerhafte Standort der Queen Elizabeth 2 in Dubai liegt unweit der bekannten “Palm Jumeirah“, der größten künstlichen Insel der Welt.

Die Queen Elizabeth 2, die unter den Kreuzfahrtfans Legendenstatus besitzt, hat in ihrer knapp 40-jährigen Laufbahn als Ozeanriese gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Die Queen Elizabeth 2 hat unter anderem 25 Weltreisen und 800 Atlantiküberquerungen hinter sich gebracht und dabei nicht weniger als insgesamt 2,5 Millionen Passagiere über die Weltmeere geschifft.

U-Bahn-Verkehr auf Mallorca läuft wieder

30. Juli 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die U-Bahn-Linie auf Mallorca, die das Stadtzentrum von Palme de Mallorca mit der Universität von Mallorca verbindet, ist seit Anfang der Woche wieder in Betrieb. Auf der insgesamt 8,5 Kilometer langen Strecke gibt es neun Haltestellen. Die Fahrt vom Stadtzentrum bis zur Universität von Palma de Mallorca dauert eine knappe Viertelstunde.

Der Fahrbetrieb der U-Bahn auf Mallorca, die erst im April 2007 eingeweiht worden war, musste bereits nach wenigen Monaten im September letzten Jahres eingestellt werden. Das 120-Millionen-Euro-Projekt offenbarte gravierende Baumängel, unter anderem stranden die Metrostationen auf Mallorca nach stärkeren Regenfällen regelmäßig unter Wasser. Die daraufhin notwendig gewordenen Nachbesserungen nahmen von September 2007 bis heute fast ein Jahr in Anspruch und verschlangen weitere 28 Millionen Euro. Da die Nutzung der U-Bahn in den ersten Monaten nach der Einweihung im April 2007 kostenlos war, hat die U-Bahn auf Mallorca bisher nur Kosten verursacht.

Die mallorquinische Regierung hofft nun, nachdem die Baumängel beseitigt wurden, dass der Betrieb der U-Bahn auf Mallorca ab sofort reibungslos und ohne weitere Zwischenfälle abläuft, so dass die Metro in absehbarer Zeit schwarze Zahlen schreiben wird. Für die Einwohner von Palma de Mallorca wie auch für Touristen ist die U-Bahn auf Mallorca sicherlich eine lohnende Alternative, um stressfrei und schnell von A nach B zu kommen.

Auswärtiges Amt ruft Türkei-Reisende zur Vorsicht auf!

29. Juli 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Nach den Sprengstoff-Attentaten am vergangenen Sonntag, bei denen in Istanbul 17 Menschen getötet und weitere 150 verletzt wurden, rät das Auswärtige Amt dringend zur Vorsicht. Die Notwendigkeit von Reisen in die Türkei gänzlich Abstand zu nehmen sei aufgrund der allgemein immer noch sehr guten Sicherheitslage zwar nicht gegeben, dennoch sieht sich das Auswärtige Amt dazu veranlasst, vor dem derzeit in der Türkei gegebenen Gefahrenpotenzial zu warnen.

Als Herd für die Unruhen, die außer in Istanbul zuletzt auch in anderen Teilen der Türkei zu spüren waren, werden die andauernden Auseinandersetzungen zwischen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und dem türkischen Militär gesehen.

Als Städte bzw. Regionen in der Türkei mit erhöhtem Gefährdungspotenzial sieht das Auswärtige Amt derzeit Istanbul, Ankara, Kusadasi, Diyarbakir und Cesme.

Die Auseinandersetzungen betreffen in erster Linie den Osten und Südosten der Türkei. Deshalb wurden Teile der Provinzen Mardin, Sirnak, Siirt und Hakkari bis mindestens 12. September 2008 zum Sperrgebiet erklärt. Ein Betreten der gekennzeichneten Gebiete ist in dieser Zeit ohne Ausnahme strikt verboten.

Auch wenn die PKK bisher jegliche Beteiligung an den jüngsten Anschlägen von sich weist, ist von Reisen in den mehr oder weniger umkämpften Osten der Türkei momentan eher abzuraten. Der Westen der Türkei, also die besonders bei deutschen Touristen beliebten Urlaubsregionen des Landes, gilt dagegen als vergleichsweise sicher.