Archiv für August 2008

Italien sucht die Miss Ordensschwester 2008

25. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

In Italien wird im September unter dem Titel “Miss Ordensschwester 2008“ (Originaltitel: Concorso Sister Italien 2008)  eine etwas ungewöhnliche Variante von “Germany´s Next Top Model“ gestartet. Zum Wettbewerb sind ausschließlich Nonnen aus allen Teilen Italien zugelassen, in die Rolle der Heidi Klum schlüpft Pater Antonio Rungi, der den Schönheitswettbewerb ins Leben gerufen hat.

 

Rungi, der in Neapel lebt und predigt, begründet seine Initiative zur “Miss Ordensschwester 2008“ damit, dass die Arbeit der Nonnen in den Klöstern Italiens weitgehend in der Anonymität stattfinde. Bei der “Miss Ordensschwester 2008“ handelt es sich also mehr oder weniger um eine PR-Maßnahme, die das Leben und Wirken der Nonnen in Italien ins rechte Licht rücken möchte. Die Idee zu dem Wettbewerb kam laut Rungi aus dem Kreis der Ordensschwestern selbst.

 

 

Der Geistliche aus Neapel hat eine Internetseite eingerichtet, auf der die Italiener einen Monat lang ihre Stimme für ihre Favoritin abgeben können. Rungi versichert, dass die Nonnen dabei nicht im Bikini oder Badeanzug zu sehen sein werden, stellt aber gleichzeitig klar, dass es durchaus auch schöne Nonnen in Italien gäbe und Hässlichkeit keineswegs eine Voraussetzung für diese geistliche Tätigkeit sei. Vielmehr vertrete er die Ansicht, dass äußere Schönheit ein Geschenk Gottes sei, das nicht länger hinter dicken Klostermauern versteckt werden dürfe. Eine Stellungnahme des Vatikans zu diesem Wettbewerb liegt derzeit noch nicht vor. 

 

ABBA-Hits und Segelkorso Highlights der Landesgartenschau in Schleswig

23. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Am kommenden Freitag, 29.08.2008, steht die Landesgartenschau in der Schleswig-Schlei-Region an der Nordsee ganz im Zeichen der 70er- und 80er-Jahre. Der Stadthafen von Schleswig, der direkt an das Gelände der Landesgartenschau angrenzt, wird Schauplatz eines Open-Air-Konzerts der bundesweit bekannten ABBA-Coverband ABBA A LIFE. Als zweiter Höhepunkt des Abends findet ein Segelkorso mit über 80 Schiffen statt, die mit Laternen und Lampions ausgestattet, den Schleswiger Hafen in ein Lichtermeer verwandeln werden.

 

ABBA A LIFE wird mit ihrem Konzert um 20 Uhr beginnen und die Besucher mit ihrem reichhaltigen Repertoire, das alle großen Hits der schwedischen Band enthält, mehrere Stunden unterhalten. ABBA A LIFE gehört mit Sicherheit zu den besten ABBA-Coverbands in Deutschland und überzeugt durch eine sehr gute Bühnenshow, aber natürlich auch mit sehr gelungenen Interpretationen von Klassikern wie “The Winner Takes It All“, “Thank You For The Music“ oder “Dancing Queen“. Für Inhaber einer Landesgartenschau-Dauerkarte ist der Eintritt gratis.

 

Der Segelkorso beginnt um 21 Uhr an zwei Startpunkten, und zwar am Wikingturm und am Fahrdorfer Yachthafen. Die Vereinigung der beiden Segelkorsos wird dann am zentral gelegenen Stadthafen von Schleswig erfolgen. Flagschiff des Segelkorsos, an dem Schiffe aus allen Segelvereinen in der Region Schleswig-Schlei teilnehmen werden, ist die Segelyacht “Malachit“.

Beide Veranstaltungen, das ABBA-Konzert und der Segelkorso, laufen somit zeitlich und räumlich über weite Strecken parallel ab und werden bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.   

Bio-Segment in Griechenland verzeichnet leichte Rückgänge

22. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Der noch recht junge Bio-Markt in Griechenland verzeichnete im Jahr 2007 erstmals einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Bio-Produkte stehen in Griechenlands Supermärkten und Feinkostläden erst seit drei Jahren in den Regalen, so dass sich aus den neuesten Zahlen noch keine Tendenz in eine bestimmte Richtung ableiten lässt.

 

Die Anbaufläche für Bio-Produkte betrug in Griechenland im Jahr 2007 knapp 300.000 Hektar, was einer Minderung von 8 % entspricht. Sehr verbreitet sind in Griechenland Grünflächen, auf denen Schafe und Ziegen nach Bio-Richtlinien gehalten werden. Diese Flächen machen rund die Hälfte aller biologischen Anbaugebiete Griechenlands aus. Auf den Acker- und Getreideanbau entfielen 31 bzw. 14 % aller Bio-Flächen. Mischbetriebe, die sowohl Ackerbau als auch Tierhaltung betreiben gibt es in Griechenland so gut wie nicht.

 

Die größte Rolle im Bereich der Bio-Exporte spielen nach wie vor Steinobstfrüchte, die gegenüber dem Jahr 2006 sogar etwas zulegen konnten. Zu den Hauptabnehmern für Bio-Früchte aus Griechenland zählt unter anderem auch Deutschland.

Da neben den oben genannten Produkten auch der Bereich Zitrusfrüchte Einbußen hinnehmen musste, wurde das positive Ergebnis der Steinobst-Sparte wieder zunichte gemacht.

 

Marktforscher sehen auf Griechenlands Bio-Markt dennoch rosige Zeiten zukommen. Derzeit gibt jeder Grieche im Schnitt etwa 5 Euro pro Jahr für Bio-Produkte aus. Bis zum Jahr 2010 wird hier eine Steigerung um 140 % auf dann 12 Euro pro Person und Jahr erwartet. 

BKA-Experten leisten Hilfe in Madrid

21. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Nach der Tragödie auf dem Flughafen in Madrid, die am Mittwoch nach derzeitigem Stand mindestens 153 Tote und 19 Verletzte gefordert hat, laufen die Untersuchungen zur Unglücksursache auf Hochtouren. Der Flugschreiber wurde bereits wenige Stunden nach der Katastrophe geborgen und in Madrid einem Untersuchungsrichter übergeben. Bei dem Unglücksflugzeug handelt es sich um eine Maschine des Typs MD-82, die von der spanischen Fluggesellschaft Spanair eingesetzt wurde. Spanair kooperiert im Rahmen der Star Alliance mit der Lufthansa.

 

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat den spanischen Ermittlungsbehörden umgehend Hilfe bei der Identifikation der Opfer angeboten, die Spanien inzwischen auch angenommen hat. Die Experten des BKA verfügen über reichlich Erfahrung bei der Identifizierung anhand der DNA, die in diesem Fall wohl nur noch auf diesem Wege möglich sein wird.

 

Der Flugzeugabsturz auf dem Flughafen von Madrid ist das größte Unglück der spanischen Luftfahrt seit 25 Jahren. Die Spanair-Maschine hatte kurz zuvor bereits einen ersten Startversuch abbrechen müssen, nachdem es zu Problemen gekommen war. Nachdem die spanischen Techniker schließlich grünes Licht gaben, wurde ein zweiter Versuch gestartet, der schließlich in die Tragödie mündete. Kurz nach dem Start zerschellte das Flugzeug auf einer hinter der Startbahn gelegenen Wiese und zerbrach in mehrere Teile. Ob menschliches oder technisches Versagen, oder eine Kombination aus beidem, für das Unglück verantwortlich sind, werden weitere Untersuchungen zeigen müssen.    

Thomas Loefke gibt Konzert im Vogelpark Marlow

20. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Der Touristenort Marlow an der Ostsee wartet am Samstag, 30. August 2008, mit einem besonderen musikalischen Highlight auf. Im Rahmen des inzwischen schon fest etablierten Klassik-Open-Airs wird in diesem Jahr Thomas Loefke auf der “Blauen Bühne“ des Vogelparks Marlow zu Gast sein. Der Meister der keltischen Harfe, die ihre Ursprünge in Irland hat, wird dabei von Lutz Gerlach, dem Leiter der Konzertreihe “Naturklänge“, auf dem Keyboard begleitet. Das Konzert im Vogelpark Marlow an der Ostsee wird um 20 Uhr beginnen.

 

Thomas Loefke hat sein Handwerk direkt in Irland erlernt und wurde dort bereits mit mehreren einschlägigen Auszeichnungen dekoriert. Darüber hinaus zählt er heute anerkanntermaßen zu den weltweit besten Spielern der keltischen Harfe. Thomas Loefke steht beim irischen Label “Celtic Heart Beat“ unter Vertrag und hat dort schon mehrere CD´s veröffentlicht, die jeweils in den Folkcharts Irlands gelistet wurden. Karten für das Konzert an der Ostsee sind in allen touristischen Einrichtungen der Region Fischland-Darß-Zingst oder direkt im Ostsee-Vogelpark Marlow erhältlich. Kartenreservierungen werden unter Tel.: 038221/265 entgegengenommen. Weitere Informationen sind online unter www.naturklaenge.com abrufbar. 

 

Im Vorfeld des Klassik-Konzerts werden am 28. August, also zwei Tage vorher, 60 Kinder der evangelischen Kirchengemeinde Sanitz-Tessin das Musical “Augen auf und durch“ im Vogelpark Marlow zum Besten geben. Beginn wird hier um 15:45 Uhr sein.