Archiv für August 2008

“Cosmic Summer Breeze” am 30. August am Prater in Wien

19. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Der Inn-Club “Planetarium“ am Praterstern in Wien lädt alle Techno-Fans und Liebhaber der E-Musik am 30. August noch einmal zum “Cosmic Summer Breeze“ und damit zu einem Partyevent der Extraklasse ein. Nachdem dieselbe Veranstaltung vor einigen Wochen alle Erwartungen weit übertroffen hatte, folgten die “Planetarium“-Betreiber dem mehrfach geäußerten Wunsch und lassen mit dem “Cosmic Summer Breeze“ eine Bonusveranstaltung steigen.

 

Neben zahlreichen DJ´s aus Österreich, unter anderem Progressor, Sai, Burt Reynolds und Eargazm, werden auch einige international bekannte DJ´s hinter den Mischpulten stehen. Funky Dragon aus Serbien, DJane Gaby aus Slowenien sowie Sinerider aus England haben ihre Teilnahme am “Cosmic Summer Breeze“ in Wien schon zugesichert.

 

Die Veranstalter werden keine Kosten und Mühen scheuen, um das “Planetarium“ am Praterstern für einige Stunden in eine eigene Galaxie zu verwandeln. Für die richtigen Lichteffekte werden “Der lustige Astronaut“, Weg-Erbauer sowie Mr. Pink, allesamt aus Österreich, sorgen. Schnell entschlossene Partygäste werden beim “Cosmic Summer Breeze“ zusätzlich belohnt. Die 300 ersten Gäste, die im “Planetarium“ erscheinen, erhalten jeweils eine CD von Synergetic Records.

Der Vorverkauf für den “Cosmic Summer Breeze“ läuft bereits auf vollen Touren unter www.cosmic.ag. Diese Karten sind zwar etwas vergünstigt, dafür aber auch nur begrenzt verfügbar. Ortskundige können die VVK-Karten auch direkt im “Aurin“ in Kirchengasse 25 in 1070 Wien beziehen.

Busunglück in Spanien fordert 8 Tote und 45 Verletzte

18. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Bei einem schweren Bus-Unglück, das sich am gestrigen Sonntag an der Ostküste Spaniens auf der AP 7 ereignete, sind spanischen Medienberichten zufolge mindestens 8 Menschen getötet und 45 weitere zum Teil schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich zwischen Valencia und Barcelona auf Höhe von Oropesa del Mar und hatte eine stundenlange Sperrung der Autobahn in Richtung Valencia zur Folge. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich über die Nationalstraße N-340 umgeleitet. Im Unglücks-Bus befanden sich ausschließlich Marokkaner, die auf dem Rückweg aus dem Heimaturlaub zu ihren in Barcelona und Tarragona befindlichen Arbeitsplätzen waren.

 

Unfallursache war laut ersten Untersuchungen der spanischen Polizei ein Reifenproblem. Aufgrund eines vermutlich geplatzten Reifens geriet der Bus ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitplanke, so dass er auf die Gegenfahrbahn befördert wurde und dort auf der Seite zum Liegen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die meisten Fahrgäste aus dem Bus geschleudert, wodurch die schweren Verletzungen zustande kamen. Unter den Toten befindet sich neben dem Fahrer unter anderem auch ein Kind.

 

Die spanischen Behörden veranlassten inzwischen den Weitertransport der unverletzten oder nur leicht verletzten Fahrgäste nach Barcelona bzw. Tarragona. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache und des genauen Hergangs wurde der Bus von der spanischen Polizei beschlagnahmt. Der gestrige Unfall war in diesem Jahr das bisher schwerste Bus-Unglück in Spanien.   

Streit um die Außenbestuhlung auf der “Las Canteras”

16. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die “Las Canteras“ in Las Palmas ist die wohl bekannteste Strandpromenade auf Gran Canaria. Touristen schätzen vor allem die tolle Aussicht auf das Meer und die Stadt Las Palmas. Ebenso beliebt sind die zahlreichen Bars und Cafés entlang der “Las Canteras“, die jederzeit zu einer kleinen Verschnaufpause einladen. Doch nun ist zwischen den Gastronomen an der “Las Canteras“ und der Stadtverwaltung von Las Palmas ein heftiger Streit entbrannt.

 

Der Stadtrat von Las Palmas, allen voran der für die Strände verantwortliche Héctor Núnez, verlangt von den Gastwirten nun vehement die Einhaltung der Lizenzauflagen, an die die Bewirtung auf der “Las Canteras“ gebunden ist.

Im Kern der Auseinandersetzung geht es um die Außenbestuhlen auf der Strandpromenade, die den knapp 150 Gastronomen entlang der “Las Canteras“ zwar gestattet ist, aber eben nur unter bestimmten Auflagen. Diese Auflagen seitens der Stadtoberen im Rathaus von Las Palmas sehen vor, dass auf der “Las Canteras“ ein Durchgang von mindestens 6 m Breite für Passanten offen gehalten werden muss und dass die Bestuhlung ein einheitliches Gesamtbild abgeben.

 

Diese Bestimmungen existieren zwar schon seit einiger Zeit, bisher jedoch nur auf dem Papier. Das soll sich nun nach dem Willen des Stadtrats grundlegend ändern. So werden den Gastwirten an der “Las Canteras“  Bußgelder von 90 – 750 Euro angedroht, sofern sie sich nicht an die Lizenzauflagen halten. Bei besonders schweren oder wiederholten Verstößen können die Sanktionen bis hin zum Lizenzentzug reichen.

Für die Umsetzung dieser Forderungen, die auch ein regelmäßiges Reinigen der Tische einschließt, wurde seitens der Stadtverwaltung eine Frist bis Ende September gesetzt. Einige Gastronomen erwägen nun sogar den Gang vor den Kadi, um die Rechtmäßigkeit dieses Auflagenkatalogs überprüfen zu lassen.

Hoteliers am Plattensee investieren in Modernisierungen

15. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Inhaber von Pensionen und Hotels am Plattensee in Ungarn haben zu Beginn der Hochsaison 2008 kräftig in ihre Unterkünfte investiert. Mit dieser für Ungarn bisher beispiellosen Qualitätsoffensive sollen die Touristen aus nah und fern auch in diesem Jahr an den Plattensee bzw. Balaton gelockt werden. Handlungsbedarf sahen die Hoteliers rund um den Plattensee vor allem aufgrund des derzeit sehr starken Forints, der Währung Ungarns, die den Urlaub für ausländische Touristen in Ungarn teurer macht.

 

So wurden von den ungarischen Behörden alleine in den letzten Wochen und Monaten über 300 touristische Unterkünfte in eine höhere Kategorie eingestuft. Den Hoteliers rund um den Plattensee waren die Verbesserungen in ihren Häusern rund 350.000 Euro wert, was in der Landeswährung Ungarns der astronomisch anmutenden Summe von 80 Milliarden Forint entspricht. Gleichzeitig sollte allerdings auch nicht unerwähnt bleiben, dass einige Hoteliers am Plattensee, dem touristischen Oberzentrum Ungarns, die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt haben. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass etwa 100 Betriebe eine Rückstufung um mindestens eine Qualitätskategorie hinnehmen mussten.

 

Die Billig-Unterkunft ist am Plattensee derzeit höchstens in Gegenden gefragt, in denen wirklich nichts anderes mehr zu bekommen ist. Ebenso lässt sich in diesem Jahr eine stärkere Nachfrage von deutschen Touristen feststellen, die aus den neuen Bundesländern stammen. Dabei handelt es sich in erster Linie um ältere Bürger, die die Zeiten der DDR noch hautnah miterleben mussten und für die ein Urlaub in Ungarn am Plattensee eine der wenigen Möglichkeiten für die Gestaltung des Sommer-Urlaubs war. Während diese Zielgruppe früher mehr oder weniger mangels Alternativen den Weg nach Ungarn wählte, spielt heute der nostalgische Hintergrund eine wesentliche Rolle.

Luzern diskutiert über Burka-Verbot für Touristinnen

14. August 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Luzern ist eine kleine und beschauliche Kleinstadt im Herzen der Schweiz. Die 60.000-Seelen-Stadt steht nun aber im Zentrum einer Diskussion mit religiösem Hintergrund, die in der ganzen Schweiz für Diskussionen sorgt. Im Kern der Diskussion geht es um die Frage, ob es Touristinnen aus arabischen Staaten in Luzern auch künftig gestattet sein soll, ihre traditionelle Burka zu tragen oder nicht. Ein Burka-Verbot würde dann selbstredend auch für die in Luzern wohnhaften Anhängerinnen des muslimischen Glaubens gelten, die aber zahlenmäßig kaum eine Rolle spielen.

 

Luzern gilt als eine der Städte der ansonsten eher protestantisch geprägten Schweiz, in der der katholische Glaube am weitesten verbreitet ist. In der Diskussion um das Burka-Verbot haben sich nun auch die ersten Vertreter politischer Parteien zu Wort gemeldet. So finden sich in Reto Nause und Christophe Darbellay klare Befürworter für ein Verbot der Burkas, während dieses von den Liberalen und den Tourismusverbänden strikt ablehnen. Vor allem die Tourismusverbände befürchten, dass Touristen aus den reichen Staaten rund um die Golfregion Luzern im Falle eines Burka-Verbots fern bleiben könnten.

 

Während die Touristen aus europäischen Ländern und aus Übersee vor allem die Sehenswürdigkeiten Luzerns schätzen, etwa die Kappelbrücke oder den Wasserturm, pflegen die Touristen aus den Golfstaaten, die immerhin 5 % ausmachen, in den teuersten Hotels Luzerns einzuchecken und auf ausgiebige Shopping-Tour in die Altstadt zu gehen.

 

Übrigens: In den meisten Heimatländern der Burka-Trägerinnen droht Touristen, die sich nicht an die örtlichen Gepflogenheiten halten, das betrifft vor allem auch den Verschleierungszwang, die Todesstrafe…