Malta als Winterparadies für Segler
30. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann
Unter den beliebtesten Segelrevieren im Mittelmeer hat sich der kleine Inselstaat Malta längst einen vorderen Platz erarbeitet, besonders in der Hauptsaison der Segler zwischen April und Oktober. Dank seiner südlichen Lage zwischen Sardinien und dem afrikanischen Kontinent sowie dem angenehmen Klima während der kalten Jahreszeit gilt Malta bei den Freunden des Segelsports inzwischen aber auch im Winter als absoluter Geheimtipp.
Malta besteht aus der gleichnamige Hauptinsel, den beiden ebenfalls bewohnten Nebeninseln Comino und Gozo sowie drei weiteren Kleinstinseln, die unbewohnt sind. Mit einer Küstenlänge von knapp 150 Kilometern lässt sich das Archipel rund um Malta bequem und ohne Hektik im Rahmen eines einwöchigen Törns umsegeln. Dabei bleibt sogar noch ausreichend Zeit für ausgedehnte Landgänge zu den Sehenswürdigkeiten, von denen Malta einige zu bieten hat, so etwa die bekannte Blaue Lagune auf der Insel Comino.
Zahlreiche verschlafene und teilweise unberührte Buchten laden die Segler zum Ankern ein und das bei einer Wassertemperatur von 18 – 19 °C im November bzw. Dezember. Die Tagestemperaturen liegen auf Malta auch im tiefsten Winter am Tage beständig über 15 °C, eine konstante Brise um 3 – 4 Beaufort rundet die optimalen Segelbedingungen ab. Ein einwöchiger Segeltörn auf Malta ist im Winter schon für unter 450 Euro pro Person zu haben, wobei Anreise, Bordkasse und Verpflegung noch nicht inbegriffen sind.