Archiv für Oktober 2008

Hotel “Lopesan Villa del Conde” Gran Canaria bestes Golf Resort Spaniens

22. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

In dieser Woche fand in der Slowakei die alljährliche Verleihung der “World Travel Awards“ statt, in deren Rahmen die besten Hotels und Resorts in mehreren Kategorien von einer unabhängigen Experten-Jury ausgezeichnet werden. Den bemerkenswertesten Erfolg konnte dabei das Hotel “Lopesan Villa del Conde“ auf Gran Canaria für sich verbuchen, das sich bereits zum zweiten Mal in Folge den Titel “Bestes Golf Resort Spaniens“ ans Revers heften darf.

 

Die Jury berücksichtigte dabei vor allem die Ausstattung des modernen Par 71 18-Loch-Platzes, der den immer wichtiger werdenden Anforderungen des Umweltschutzes im besonderen Maße gerecht wird. Darüber hinaus finden die Gäste im Hotel Lopesan, das mit fünf Sternen dekoriert ist, vielfältige Zusatzangebote aus den Bereichen Business und Wellness. Das Hotel Lopesan auf Gran Canaria wird gerne von Firmen gebucht, um dort Schulungen und Kongresse abzuhalten. Im Hotel Lopesan stehen nicht weniger als 561 Zimmer zur Verfügung, die in mehreren, einzelnen Villen untergebracht sind. Daher wird die Verschandelung der schönen Landschaft durch einen überdimensionierten Hotelkomplex vermieden.

 

Der Golfplatz ist mit einer Grasart bepflanzt worden, die als besonders umweltfreundlich gilt und gibt Golfspielern jeder Alters- und Leistungsklasse Gelegenheit ihrem Hobby auch oder gerade im Urlaub auf Gran Canaria nachzugehen. Das unvergleichliche Panorama mit dem Atlantik im Hintergrund tut sein Übriges für einen unvergesslichen Aufenthalt im Hotel Lopesan auf Gran Canaria.

 

Italien zeigt wieder Interesse an Gotthard-Anschluss

21. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Das unter der Regierung Prodi in den letzten Jahren mehr oder weniger abgeflachte Interesse an einen Bahnanschluss an die Schweiz via Gotthardbasistunnel rückt in Italien nun unter Silvio Berlusconi wieder stärker in den Mittelpunkt. Als erster Schritt wurde nun der Bau einer S-Bahnlinie zwischen Mendrisio (Schweiz) und Varese (Italien) vereinbart. Am gestrigen Montag trafen sich der schweizerische Bundesrat Moritz Leuenberger und Altero Matteoli, der italienische Minister für Infrastruktur und Transport, in Rom zur Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens. In dem Dokument wird vor allem die Finanzierung des 357 Millionen Euro teuren Bahnprojekts geregelt, aber auch der Zeitplan bis zur Fertigstellung der neuen Trasse.

 

Demnach soll die Verbindung Mendrisio – Varese spätestens in fünf Jahren einsatzbereit sein, wobei die Kosten nach dem sogenannten Territorialprinzip entsprechend dem Trassenverlauf auf beiden Seiten der Landesgrenzen aufgeteilt werden. In Italien werden auf einer Länge von 11,2 Kilometern Schienen verlegt, was zusammen mit den 6,5 Kilometern in der Schweiz eine Gesamtlänge von 17,7 Kilometern und eine Kostenaufteilung von 223 bzw. 134 Millionen Euro ergibt. Die neue Bahnstrecke soll im Zusammenspiel mit dem anvisierten südlichen Anschluss an den Gotthard-Tunnel auf italienischer Seite die Reisezeit vom Tessin bis in die Westschweiz um rund eine Stunde verkürzen.

 

Die Schweiz baut die bisher einspurige Verbindung für den Güterverkehr zwischen Mendrisio und Stabio zweispurig aus und schafft außerdem die Voraussetzungen für den Personenverkehr. Von Stabio bis zur Landesgrenze wird eine komplett neue, ebenfalls zweispurige Schienenstrecke verlegt, die dann von den italienischen Kollegen an die bestehende Verbindung zwischen Arcisate und Varese angebunden wird. Unter anderem ist auf diesem Wege auch der Flughafen Malpensa vor den Toren Mailands schneller als bisher zu erreichen.

Einkaufsmöglichkeiten in Arrecife de Lanzarote sollen erweitert werden

20. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Einkaufsmöglichkeiten in Arrecife de Lanzarote, einer Stadt auf der Kanareninsel Lanzarote, sollen künftig noch weiter verbessert werden. Entsprechende Pläne wurden nun von der Stadtverwaltung und dem ausführenden Unternehmen Mercasa auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Arrecife der Öffentlichkeit vorgestellt. Von den geplanten Verbesserungen im Zentrum Arrecifes sollen Touristen und Einwohnerschaft gleichermaßen profitieren, wie Bürgermeister Enrique Perez betont.

 

Im Zentrum des 11 Millionen Euro teuren Projekts steht die Renovierung der Einkaufsstraße von Arrecife und des dort ansässigen Einkaufszentrums der Stadt. Daneben soll das bereits jetzt von Mercasa betriebene Einkaufszentrum um einen Wochenmarkt erweitert werden, auf dem in erster Linie frisches Obst und Gemüse sowie weitere Anbauprodukte aus Lanzarote angeboten werden sollen. Dadurch will die Stadtverwaltung von Arrecife die regionale Landwirtschaft der Kanareninsel Lanzarote stärken, die damit eine bessere Auslastung ihrer Anbauflächen erreichen könnten, wie man im Rathaus von Arrecife hofft.

 

Ignacio Cruz, Vorstand bei Mercasa, im Umbau des Einkaufzentrums eine Verbesserung der örtlichen Handelsstruktur und verweist zudem auf die etwa 100 Arbeitsplätze, die in diesem Zusammenhang in Arrecife de Lanzarote entstehen sollen. Das Unternehmen Mercasa befindet sich in öffentlicher Hand und betreibt auf allen Kanarischen Inseln sowie dem spanischen Festland bisher 23 Großmärkte sowie 11 Einkaufszentren und verfügt daher über ausreichend Erfahrung auf diesem Gebiet. Die Eröffnung des neuen Markts und die Fertigstellung der sonstigen Baumaßnahmen sind für August 2009 vorgesehen.

 

Neue Währung in der Türkei

16. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Türkei führt zum 1. Januar 2009 eine Währungsreform im Miniatur-Format durch. Grundsätzlich ändert sich zwar nicht sehr viel, außer dass die Währung einen neuen Namen bekommt sowie Scheine und Münzen sich in einem neuen Outfit präsentieren werden. Aus der ehemaligen “Neuen Türkischen Lira“ wird dann nur noch die “Türkische Lira“, auf den Geldscheinen werden neue Gesichter von historisch bedeutenden Personen zu sehen sein. Anders als vielen EU-Bürgern vor einigen Jahren, bleibt den Türken eine Umrechnung des Geldwertes allerdings erspart, da sich in diesem Bereich nichts ändern wird.

 

Für mehr oder weniger hitzige Diskussionen hat in der Türkei die Tatsache gesorgt, dass in Zukunft erstmals auch eine Frau auf einem türkischen Geldschein zu sehen sein wird. Den 50-Lira-Schein wird ab dem Neujahrstag 2009 das Konterfei der türkischen Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Fatma Aliye zieren.

Aliye war mit einem osmanischen Historiker verheiratet und gilt als erste türkische Schriftstellerin überhaupt. In ihren Büchern trat sie in erster Linie für die Rechte und die Emanzipation der Frauen ein, übersetzte aber auch Texte aus dem Französischen ins Türkische. Eine Karriere, die umso bemerkenswerter erscheint, wenn man bedenkt, dass Fatma Aliye nie eine Schule besucht hat und sich Lesen, Schreiben sowie Französisch quasi selbst beigebracht hat.

 

Die Bürger in Türkei sind zwar weitgehend damit einverstanden, dass nun auch eine Frau auf einem Geldschein zu sehen sein wird, allerdings gibt es auch Meinungen, die sich mit einer Frau aus dem Dunstkreis von Kemal Atatürk, dem Staatsgründer der Türkei, besser hätten anfreunden können.

Spanien beschränkt Fang von Rotem Tunfisch

15. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Am gestrigen Dienstag ging in Barcelona im Nordosten Spaniens der diesjährige Weltnaturschutzkongress zu Ende. Die Organisatoren zeigten sich mit den dabei erzielten Ergebnissen rundum zufrieden und hoffen nun, dass die Zusagen der Teilnehmerstaaten auch eingehalten werden. Spanien wurde seiner Gastgeberrolle insofern mehr als gerecht, als dass es sich bereiterklärte, sich einem internationalen Abkommen über Fangstopps der besonders gefährdeten Roten Tunfischs anzuschließen. Dem Beispiel der Iberer folgte auch Japan. Die Unterschrift der beiden Staaten ist deshalb von großer Bedeutung, da Spanien einerseits zu den größten Fangnationen des Roten Tunfischs gehört und Japan auf der anderen Seite der weltweit größte Abnehmer ist.

 

Die Natur- und Umweltorganisation WWF zeigte sich erleichtert über die Entwicklung und bezeichnete das Abkommen als notwendigen und längst überfälligen Schritt auf dem Weg zum Erhalt der Laichbestände des Roten Tunfischs, die in den letzten 30 Jahren um über 60 % zurückgegangen seien. Roter Tunfisch wird vor allem bei der Zubereitung von Sushi-Speisen verarbeitet. Laut WWF-Angaben lagen die Fangquoten Spaniens und anderer Mittelmeerländer zuletzt mehr als doppelt so hoch wie es die zulässigen Höchstfangmengen eigentlich zulassen.

 

Der WWF forderte als weiteren Schritt absolute Fangschutzgebiete rund um die Balearen und in bestimmten anderen Teilen des Mittelmeers einzurichten, damit sich die Bestände des Roten Tunfischs erholen können. Spanien, Japan und die restlichen Unterzeichner des gerade erzielten Abkommens werden künftig im Mai und Juni, der Laichsaison des Roten Tunfischs überhaupt nicht mehr fischen, außerhalb dieses Zeitraums nur noch sehr beschränkt.