Archiv für November 2008

Brandenburg sieht sich im Tourismus gut aufgestellt

28. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Am vergangenen Wochenende kamen in Bad Saarow Experten und Unternehmer der Tourismus-Branche aus allen Teilen Brandenburgs zum 16. Brandenburgischen Tourismustag zusammen, um das vergangene Jahr Revuee passieren zu lassen und einen Ausblick auf das Jahr 2009 zu wagen. Dabei wurde deutlich, dass der Tourismus in Brandenburg in den vergangenen zwölf Monaten eines der besten Jahre der jüngeren Vergangenheit erlebte. Die Hotels, Herbergen und Pensionen in Brandenburg durften insgesamt rund 9 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland in ihren Häusern begrüßen. Zusammen mit den Campingplätzen des Landes komme man fast an die magische Marke von 10 Millionen heran, wie der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) vorrechnete.

 

Für das kommende Jahr kündigte Junghanns intensive Werbekampagnen in europäischen Ländern wie Italien, den Niederlanden oder den skandinavischen Staaten an, wo der Wirtschaftsminister ein besonderes Potenzial ausmacht. Die Werbemaßnahmen werden unter dem Dach der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) betreut, der Junghanns eine sehr hohe Kompetenz in diesem Bereich bescheinigt.

 

Rückblickend auf die Erfolge der jüngsten Vergangenheit, rückte der CDU-Mann zwei Projekte des Radtourismus in Brandenburg in den Vordergrund. Der im Jahr 1996 begonnene Ausbau des Radwegenetzes in Brandenburg habe inzwischen eine Länge von 4.500 Kilometern erreicht, der Radfernweg “Tour Brandenburg“ sei zudem der längste zusammenhängende Radweg in ganz Deutschland, so Junghanns. Optimierungsmöglichkeiten gibt es nach Ansicht aller Tagungsteilnehmer allerdings noch im flächendeckenden Ausbau der Bike-Hotels in Brandenburg, die speziell auf die Bedürfnisse von übernachtenden Radfahrern abgestimmt sind.    

 

Hotel & Spa “Dunas Canteras” auf Gran Canaria für Hotelpreis nominiert

27. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Hotels auf den Kanaren sind seit Jahren um eine stetige Verbesserung ihres Service und ihrer Ausstattung bemüht. Eine redliches Bemühen, das nun immer reifere Früchte zu tragen scheint, wie das aktuelle Beispiel des Hotel & Spa “Dunas Canteras“ in Las Palmas auf Gran Canaria verdeutlicht. Die unabhängige Jury des Fachmagazins “Gran Hotel“ hat das Hotel “Dunas Canteras“ nun als Kandidat in der Kategorie “Bestangepasstes Hotel“ im Rahmen der Hotel-Awards vorgeschlagen. Traditionell zum Jahresende werden in der spanischen Hauptstadt Madrid die besten Hotels des Landes im dortigen Casino ausgezeichnet, wobei es jeweils mehrere Kategorien gibt. Schon alleine die Nominierung für die Veranstaltung ist innerhalb Spaniens und darüber hinaus mit einem enormen Prestigegewinn verbunden.

 

In der Kategorie “Bestangepasstes Hotel“ können die Kandidaten vor allem durch eine verkehrsgünstige Lage sowie verschiedene Freizeit- und Infrastrukturangebote in der näheren Umgebung Pluspunkte bei den Mitgliedern der Jury sammeln. Das Hotel “Dunas Canteras“ tut dies vor allem mit der Nähe zum Einkaufs- und Kongresszentrum von Las Palmas sowie dem Internationalen Flughafen “Gando“, der 20 Kilometer entfernt ist und durch den öffentlichen Personennahverkehr bestens an Las Palmas angebunden ist. Der Strand “Canteras“ liegt quasi ebenso direkt vor der Haustür der gleichnamigen Hotels wie die beiden Golfplätze “Bandama“ und “El Cortijo“.  

Krippenausstellung “Baby Jesus” im Wiener Dommuseum

26. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Ab dem heutigen Mittwoch sind im Dommuseum der österreichischen Hauptstadt Wien 60 Exponate aus der wohl umfangreichsten und kostbarsten Krippensammlung Österreichs zu bewundern. Der passionierte Sammler und Kunstliebhaber Gerhard Schreiber hat die Ausstellungsstücke dem Dommuseum leihweise zur Verfügung gestellt, um die Öffentlichkeit noch bis zum 28. Februar des kommenden Jahres an seiner privaten Krippensammlung teilhaben zu lassen.

 

Die Krippenausstellung im Dommuseum zu Wien läuft unter dem Titel “Baby Jesus“ und zeigt Krippen aus allen Teilen der Erde. Traditionelle Holzkrippen aus Österreich oder Bayern sind im Wiener Dommuseum ebenso vertreten wie Exponate aus Metall, Glas, Stein, Papier, Muscheln, Porzellan und Ton. Selbst eine aus Kamelbein gefertigte Krippe aus Ägypten ist in den kommenden Wochen im Dommuseum in Wien zu Gast und ist dort mit Krippen aus Tansania und Vietnam in ebenso seltener wie wertvoller Gesellschaft.

 

Eine weitere Besonderheit stellen die individuell gestalteten Jesus-Figuren in den einzelnen Krippen dar. Das Aussehen des Jesuskindes ist in jeder Krippe, die im Zusammenhang mit der Ausstellung “Baby Jesus“ im Wiener Dommuseum gezeigt wird, an die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Herkunftslandes angepasst. So werden die Krippen im Dommuseum in Wien unter anderem auch von farbigen Jesuskindern und Eskimo-Babys belegt. Ein schöner Nebeneffekt dieses Details ist die Herausstellung der Gleichheit aller menschlichen Rassen, die dadurch wohl nicht ganz zufällig berücksichtigt wird.  

Männerknappheit: Neuseeland setzt auf Tourismus

25. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Neuseeland gilt vor allem unter den Extremsportlern seit Jahren als besonders beliebtes Reiseziel. Aktivitäten wie Bungee-Jumping, Skydiving oder Rafting genießen im Land der Kiwis schon lange kein Schattendasein mehr, sondern haben sich in allen Teilen Neuseelands als touristische Attraktionen etabliert. Die neueste PR-Kampagne der neuseeländischen Tourismusämter rund um den Globus zielt allerdings in eine ganz andere Richtung, sie macht auf die gravierende Männerknappheit in Neuseeland aufmerksam und wirbt daher verstärkt um Singles der relevanten Altersgruppe der 20 – 44jährigen Männer.

 

Alleine in der genannten Zielgruppe gibt es in Neuseeland laut einer aktuellen Statistik rund 35.000 mehr Frauen als Männer, in der gesamten Bevölkerung kommen auf 100 Frauen nur 89 Männer. Besonders schwer haben es demnach Frauen, die an der Kapiti-Küste rund um Wellington leben. Für Single-Frauen zwischen 25 und 30 Jahren, die über einen Akademiker-Abschluss verfügen und einen Partner gleichen Alters und Bildungsstand suchen, sieht es in Neuseeland noch düsterer aus. Hier liegt der weibliche Überschuss gegenüber den Männern sogar bei etwa 30 %.

 

Die PR-Kampagne wurde zunächst in Großbritannien gestartet, wo das dortige Tourismusamt von Neuseeland mit einem Augenzwinkern auf die Männerknappheit an der Kapiti-Küste aufmerksam gemacht wurde. Aufgrund der erfreulichen Resonanz folgten weitere Tourismusämter in anderen Ländern dem Beispiel von der Grünen Insel und hoffen, was nun zu einer spürbaren Belebung des Reiseaufkommens in Richtung Neuseeland führen soll. Die Damenwelt in Neuseeland zeigte sich bei ersten Umfragen dem Vernehmen nach sehr angetan von den Bemühungen der Regierung und hofft nun auf deutlich mehr Auswahl.

Balearenregierung will Gastgewerbe fördern

25. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Mit Ministerpräsident Francesc Antich (PSOE) und Tourismusminister Miquel Nadal (Unió Mallorquina) entsendete die Balearenregierung zwei ihrer ranghöchsten Politiker zum World Travel Market (WTM) in der britischen Hauptstadt London, einer der größten Messen der internationalen Reisebranche überhaupt. Eines der beherrschenden Themen auf dem WTM in London war in diesem Jahr natürlich auch die weltweite Wirtschaftskrise und die Folgen, die sich daraus für die Reisebranche in Zukunft ergeben. Die Balearen wollen diesem Problem mit der staatlichen Förderung von besonders einfallsreichen und fortschrittlich denkenden Hoteliers und Gastwirten begegnen.

 

Antich und Nadal gaben am Rande des WTM bekannt, dass ab dem kommenden Jahr sämtliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in den Hotels auf den Balearen durch einen staatlichen Zuschuss gefördert werden könnten. Zusätzlich sollen auch jene Hoteliers unterstützt werden, die in die Schaffung alternativer Urlaubsformen investieren und sich somit um die Vielfältigkeit des touristischen Angebots auf den Balearen verdient machen, wie der Ministerpräsident erläuterte.

 

Damit soll nicht nur der Komfort in den Hotels auf den Balearen gesteigert, sondern den Touristen neben dem klassischen Bade- und Familienurlaub weitere reizvolle Urlaubsarten auf den Balearen angeboten werden. Tourismusminister Nadal betonte jedoch, dass man auf den Balearen für das Reisejahr 2009 grundsätzlich dennoch sehr optimistisch gestimmt sei und es sich bei dem für die Hoteliers geschnürten Finanzpaket lediglich um eine zusätzliche Unterstützung der Tourismusbranche handle.