Archiv für Dezember 2008

“Kulturwege Schweiz” gewinnt Prix Evenirs 2008

12. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Der Prix Evenir wird von der Erdöl-Vereinigung gestiftet und wurde erstmals im Jahr 2003 verliehen. Seither zeichnet eine unabhängige Jury jedes Jahr besonders nachhaltige Projekte im Tourismus mit dem Prix Evenir aus, der immerhin mit 50.000 Schweizer Franken dotiert ist. Zum Ende des Jahres 2008 fiel die Wahl auf das Tourismus-Projekt “Kulturwege Schweiz“, das sich in besondere Weise um den nachhaltigen Tourismus verdient gemacht hat.

 

Unter dem Dach der “Kulturwege Schweiz“ vereinen sich 12 historische Verkehrswege, die allesamt mit dem Namenszusatz “Via“ beginnen und damit unverkennbar Bezug auf die Römerzeit nehmen. Auch wenn das Wandern bei “Kulturwege Schweiz“ im Vordergrund steht, kommen andere wichtige Aspekte des Tourismus keineswegs zu kurz. So wird entlang der jeweiligen Routen, die überall in der Schweiz verlaufen, stets auf gute gastronomische Verpflegung sowie angemessene Übernachtungsmöglichkeiten geachtet. Das erklärte Ziel von “Kulturwege Schweiz“ ist es, Kultur und Geschichte des Landes für die Touristen mit allen Sinnen erlebbar zu machen.

 

“Kulturwege Schweiz“ versteht es, lokale und nationale Tourismus-Projekte nahtlos miteinander zu verknüpfen und dabei durch besondere Berücksichtigung regionaler Produkte einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und der Weiterentwicklung der Landwirtschaft zu leisten. Die Nachhaltigkeit von “Kulturwege Schweiz“ wird neben der Förderung der Landwirtschaft auch durch das Einbeziehen der touristischen Peripherie der Schweiz zum Ausdruck gebracht. Die Wanderwege von “Kulturwege Schweiz“ führen zum Teil durch sehr entlegene Regionen, die bei Touristen außerhalb dieses Projekts kaum Beachtung finden.  

Größte Sandkrippe Spaniens steht auf Gran Canaria

11. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Am Strand “Las Canteras“, dem wohl bekanntesten Strand auf Gran Canaria, hat am vergangenen Wochenende die größte Sandkrippe Spaniens eröffnet. Dabei handelt es sich um ein Gebilde, bei dem sowohl das Gebäude selbst als auch das Innenleben ausschließlich aus Sand modelliert wurden. Sieben Künstler aus Spanien, Dänemark, Irland, Russland und der Ukraine wurden von der Stadt Las Palmas de Gran Canaria und dem örtlichen Hotel- und Gaststättenverband mit dem Bau der inzwischen dritten Sandkrippe beauftragt. Das sehr ansehnliche Projekt verschlang rund 130.000 Euro, die zum überwiegenden Teil vom Hotel- und Gaststättenverband Las Palmas zur Verfügung gestellt wurden. Eine Investition, die sich sichtlich gelohnt hat.

 

Wie in den beiden Vorjahren auch, nimmt die Sandkrippe am Strand “Las Canteras“ eine Grundfläche von etwa 600 Quadratmetern ein. Der bisherige, aus dem Jahr 2007 stammende Besucherrekord liegt bei 180.000 Touristen. Die Verantwortlichen der Stadt Las Palmas sind jedoch zuversichtlich, in diesem Jahr erstmals 200.000 Besucher am Strand “Las Canteras“ auf Gran Canaria begrüßen zu können. Die künstlerische Verantwortung für das Design der Sandkrippe wurde in die begabten Hände des spanischen Bildhauers Etual Ojeda gelegt, der vor allem die von den osteuropäischen Kollegen eingebrachten typischen Merkmale russischer Bildhauerkunst in das Projekt einbezog. Nach Auskunft der Stadtveraltung von Las Palmas wird die Sandkrippe auf jeden Fall noch bis nach Weihnachten am Strand “Las Canteras“ zu sehen sein.   

HAPPY FAMILY Animation sucht Animateure für Sommer 2009

10. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die 1990 gegründete und in Köln ansässige Animateur-Vermittlung HAPPY FAMILY Animation sucht für den Zeitraum von April bis Oktober 2009 noch engagierte und motivierte junge Menschen, die sich als Animateur in einem Hotel, Ferienclub oder auf einem Campingplatz betätigen wollen. Insbesondere für die von Hauptreisemonate Juli und August werden noch Animateure gesucht. HAPPY FAMILY Animation arbeitet mit touristischen Betrieben in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien zusammen und hat den Anspruch, sich deutlich von den herkömmlichen Animationsangeboten abzuheben.

 

Spezielle Vorkenntnisse im Animationsbereich werden bei den Bewerbern dennoch nicht zwingend erwartet, wenngleich diese sicherlich nicht von Nachteil sind. Viel wichtiger ist jedoch ein gutes Umgangsvermögen mit Menschen, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen. Kandidaten, die bereits mit Jugendlichen oder Familien zusammengearbeitet haben, werden daher besonders gesucht. Animateure, die in Frankreich oder Italien eingesetzt werden wollen, sollten die jeweilige Sprache mehr oder weniger fließend sprechen. HAPPY FAMILY Animation möchte mit diesem Angebot vor allem Studenten aus den Bereichen Sport oder Pädagogik sowie Auszubildende in einem erzieherischen Beruf ansprechen.

 

Eine angemessene Vergütung für die von HAPPY FAMILY Animation eingesetzten Animateure ist ebenso selbstverständlich wie ein deutscher Arbeitsvertrag, unabhängig vom tatsächlichen Einsatzort, und die Übernahme sämtlicher Spesen (Unterkunft, Verpflegung, Anreise etc.). In mehreren kostenlosen Schulungen werden die Animateur-Anwärter auf ihre zukünftigen Aufgaben in Ferienclubs oder auf Campingplätzen in Deutschland, Österreich, Italien oder Frankreich fachgerecht vorbereitet. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind im Internet auf der Homepage von HAPPY FAMILY Animation erhältlich.

In Baden soll neues Luxus-Hotel entstehen

09. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

In der idyllischen Stadt Baden in Niederösterreich soll schon bald Gesundheits- und Wellness-Hotel der Luxus-Kategorie stehen. Mindestens vier, wenn nicht fünf Sterne sollen das geplante Hotel in Baden zu einer der besten Adressen des Wellness-Segments in ganz Österreich machen, so der Wunsch der Stadtverwaltung und der Tourismusdirektion.

 

Erika Adensamer, die Bürgermeisterin von Baden, gibt sich mit dem Stand der Vorbereitungen sehr zufrieden und hat auch schon einen möglichen Standort für das Luxus-Hotel im Auge. Unmittelbar neben dem Parkhotel in Baden gibt es eine Grünfläche, die bisher noch ungenutzt ist und sich für das Wellness-Hotel hervorragend eignen würde, ist das Stadtoberhaupt von der Idee überzeugt. Die Stadt Baden will jedoch nicht selbst tätig werden und befindet sich derzeit noch mit mehreren privaten Investoren in Gesprächen, wie die Bürgermeisterin mitteilt.

 

Tourismusdirektor Klaus Lorenz war ebenfalls sofort begeistert von der Vorstellung eines Luxus-Hotels in Baden. Über Nachfrage und Auslastung einer solchen Einrichtung müsse man sich aufgrund stetig wachsender Übernachtungszahlen in Baden keine Gedanken machen. Vor allem bei Touristen aus Osteuropa sei Baden aufgrund des Casinos, der räumlichen Nähe zu Wien und des Wellnessangebots sehr beliebt, so Lorenz.

 

In ganz Niederösterreich gibt es erst ein einziges 5-Sterne-Hotel, weshalb hier durchaus noch Luft nach oben ist. Die Tourismusdirektion sieht zudem noch einiges an Potenzial im Nachbarland Italien, wo die Werbetrommel für das Wellness-Hotel in Baden verstärkt gerührt werden soll.

Mallorca mit sinkenden Mietpreisen

08. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Nachdem das Mieten bzw. Vermieten von Wohnungen auf Mallorca erst seit der Jahrtausendwende üblich geworden ist und die Mietpreise sich seither verdoppelt, teilweise sogar verdreifacht haben, stellte die “Mallorca Mietbörse“ nun erstmals rückläufige Nachfragen und damit auch sinkende Preise fest. Um die zu vermietenden Immobilien noch besser an den Mann bringen zu können, haben zahlreiche Eigentümer sogar auf die sonst übliche Anpassung der Mieten an die Inflationsrate verzichtet.

 

Besonders deutlich macht sich der Preisverfall im Mietsegment bei Wohnungen in Mallorcas Hauptstadt Palma bemerkbar. Dort liegen die Quadratmeterpreise im Schnitt um fast einen Euro unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Für eine Altbauwohnung in der Altstadt von Palma werden aktuell nur noch knapp 9 Euro pro Quadratmeter verlangt, während es in den Außenbezirken sogar nur noch zwischen 5,50 und 6 Euro sind.

 

Steffen Döhne, der deutsche Inhaber der “Mallorca Mietbörse“ weiß von einigen Stadtgebieten zu berichten, die Altstadt und einige wenige besonders angesagte Stadtviertel ausgenommen, in denen praktisch an jeder zweiten Haustür ein “Zu Vermieten“-Schild hängt. Die Eigentümer von Immobilien auf Mallorca gewähren bei den Verhandlungen über den endgültigen Mietpreis derzeit so viel Spielraum wie noch nie. Besonders gute Chancen haben laut Döhne Interessenten, die entweder eine Bürgschaft vorweisen können, eine besonders hohe Kaution leisten oder mehrere Monatsmieten im Voraus zahlen.