Archiv für Januar 2009

Meran in Südtirol wirbt für Wellness-Urlaub

30. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Meran ist nach Bozen die zweitgrößte Stadt der Tourismus-Region Südtirol im Norden Italiens und praktisch ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber aus ganz Europa. Im Rahmen einer Werbekampagne will sich Meran jetzt vor allem bei Touristen aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz in Erinnerung rufen und den thematischen Schwerpunkt dabei besonders auf den Wellness-Urlaub in Südtirol legen. Als Hauptargument für einen Wellness-Urlaub in Meran wird dabei neben der malerischen Kulisse der Alpen vor allem die gute Erreichbarkeit dieser Ferienregion genannt, ganz nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist!

 

In der Tat erscheinen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Fernreisen zu Zielen außerhalb Europas für viele Touristen nicht wirklich in Frage zu kommen. Dazu passt, dass sich in Meran in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen und Investitionen unternommen wurden, um sich gerade im Bereich Wellness noch besser aufzustellen. In Meran will man den Wellness-Urlaub, der bislang noch eine Domäne der Frauen zu sein scheint, vor allem auch der Männerwelt schmackhaft machen.

 

Viele Wellness-Hotels in Meran und Umgebung bieten inzwischen sogar eine Kinderbetreuung an, so dass der Wellness-Aufenthalt in Meran ohne Weiteres auch zum Familienurlaub ausgedehnt werden kann. Zum standardisierten Wellness-Angebot in Meran gehören Saunen, Massagen, Heubäder, sowie Thermal- und Heilbäder.

Neue Segel-Basis in Orhaniye eröffnet

29. Januar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Im östlichen Mittelmeer steht der Start der diesjährigen Segel-Saison vor der Tür. Grund genug für Moorings, nach eigenen Angaben weltweit führender Vercharterer von Segelbooten im Premiumbereich, in Orhaniye eine neue Segel-Basis zu eröffnen. Orhaniye liegt in der südwestlichen Türkei auf der Halbinsel Bozburun und ist nur wenige Kilometer von Marmaris entfernt. Bis zur griechischen Inselgruppe der Dodekanesen, zu der unter anderem Rhodos und Kos gehören, ist es ebenfalls nur ein Katzensprung. Der nächstgelegene Flughafen Damalman liegt rund 2 Autostunden von Orhaniye entfernt und wird von fast allen deutschen Flughäfen angeflogen. Moorings vermittelt auf Anfrage den Transfer vom Flughafen zur Segel-Basis und zurück.

Mit der Segel-Basis in Orhaniye eröffnet Moorings in der Türkei bereits seinen zweiten Standort nach Göcek, wo Moorings bereits seit dem Jahr 2002 vertreten ist. Das Segelrevier rund um Orhaniye in der Türkei zeichnet sich vor allem durch seine einsamen Buchten und sein von Pinienwäldern und Bergen gekennzeichnetes Landschaftsbild aus. Orhaniye gilt unter Seglern noch als Geheimtipp und blieb vom Massentourismus bisher weitgehend unberührt. Besonders beliebte Ausflugtipps sind Rhodos, Kos und Marmaris. Hierfür bietet Moorings sowohl den Bareboat Charter (nur Boot, ohne Crew) als auch den Crewed Charter (Boot mit professioneller Crew) an. Zur Segelflotte der Mooring-Basis in Orhaniye zählen mehrere Einrumpfyachten und 40-Fuß-Katamarane.

Shangri-La Hotel Harbin eröffnet Eis-Restaurant

28. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Das Shangri-La Hotel in Harbin, einer Stadt im Nordosten Chinas, hat anlässlich des aktuell in der Region stattfindenden Eis- und Schneefestivals, auch in diesem Jahr wieder ein Eis-Restaurant errichten lassen. In dem vollständig aus Eis erbauten Restaurant können sich Einheimische und Touristen mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen. Ganz oben auf der Speisekarte stehen verschiedene Eintöpfe, die sich in Harbin größter Beliebtheit erfreuen.

 

Das Shangri-La Hotel ließ das Eis-Restaurant erstmals im Jahre 2001 erbauen und schuf damit eine besondere Bereicherung für das traditionelle Eis- und Schneefestival, das in Harbin jedes Jahr vom 5. Januar bis Ende Februar über die Bühne geht. Vom Hotel im Stadtzentrum aus sind es rund 15 Autominuten bis zum etwas außerhalb von Harbin gelegenen Eis-Restaurant, das sich inmitten einer Eisskulpturen-Ausstellung befindet und daher hervorragend ins Bild passt. Das Eis-Restaurant soll noch bis zum Ende des Eis- und Schneefestivals in Betrieb bleiben, sofern das Klima dem vergänglichen Kunstwerk nicht schon vorzeitig den Garaus macht.

 

Als bisher einziges Eis-Restaurant in ganz China genießt die Einrichtung des Shangri-La Hotels in Harbin unter Touristen eine besondere Popularität. Das Eis-Restaurant bietet einen großen Speisesaal sowie vier separate Räume, die bei Bedarf einzeln oder auch komplett für Veranstaltungen aller Art gebucht werden können. Für einen angenehmen Aufenthalt im Eis-Restaurant Harbin sorgen Miniatur-Heizungen, Handschuhe sowie Heizungen, die direkt unter den Tischen montiert sind.

Linz und Vilnius Europäische Kulturhauptstädte 2009

27. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Linz in Österreich und Vilnius, die Hauptstadt Litauens, dürfen sich im Jahr 2009 Europäische Kulturhauptstadt nennen. Touristen, die in den ersten Wochen des noch jungen Jahres bereits in Linz oder Vilnius unterwegs waren, konnten sich bereits persönlich davon überzeugen, dass der Titel “Europäische Kulturhauptstadt“ von beiden aktuellen Trägern mehr als ernst genommen wird.

 

Bereits am 2. Januar öffnete im Lentos Kunstmuseum in Linz die Sonderausstellung “Best of Austria“ ihre Tore und präsentiert dabei rund 100 Exponate aus diversen Sammlungen, die aus ganz Österreich stammen. Die Ausstellung in Linz hat noch bis einschließlich 10. Mai geöffnet. Über das gesamte Jahr sind in und um Linz nicht weniger als 250 Veranstaltungen mit kulturellem Hintergrund geplant.

 

Ähnlich sieht es in Vilnius aus, wo das Kulturjahr 2009 von 200.000 Menschen begrüßt wurde. In Vilnius ist derzeit das Kulturprojekt Artscape zu sehen, das darstellende Kunst, Jazz-Musik und Kino auf einzigartige Weise miteinander verbinden soll. Die Beiträge hierzu wurden von Künstlern aus zwölf bisherigen Kulturhauptstädten eingereicht. Auch in Vilnius sind bis zum Jahresende unzählige weitere Veranstaltungen verschiedener Größe geplant, die sich intensiv mit nationaler und internationaler Kultur auseinandersetzen.

 

Der Titel “Europäische Kulturhauptstadt“ wird im jährlichen Wechsel an eine oder mehrere Städte vergeben, die der zuständigen EU-Kommission würdig erscheinen. Linz und Vilnius treten in diesem Jahr die Nachfolge von Stavanger (Norwegen) und Liverpool (England), Heimatstadt der legendären Beatles, an und sind gleichzeitig Vorgänger von Pécs (Ungarn), Istanbul (Türkei) und Essen (Deutschland).

Tunesien bietet mehr als nur Badeurlaub

26. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Tunesien wird bei Touristen in erster Linie als eine der beliebtesten Badedestinationen in Nordafrika geschätzt. Wer sich allerdings etwas genauer mit der Kultur und Geschichte Tunesiens auseinandersetzt, wird recht schnell feststellen, dass das Land außer dem Mittelmeer noch einige weitere Highlights zu bieten hat. Nicht weniger als acht historische Stätten in Tunesien dürfen sich Weltkulturerbe der UNESCO nennen.

 

Im Jahr 1979 gelang der Ruinenstadt Karthago, dem Amphitheater El Djem und der Medina von Tunis zuerst der Sprung in den erlauchten Kreis der Weltkulturdenkmäler der UNESCO. Nur ein Jahr später folgte Nationalpark Ichkeul, bevor die UNESCO 1985 die Totenstadt Kerkouan als Weltkulturerbe adelte. Die Medina von Kairouan und die Medina von Sousse wurden von der UNESCO 1988 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Als bisher letzte historische Stätte in Tunesien wurde 1997 die Ruinenstadt Dougga Thugga als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt.

 

Vor allem die antike Stadt Karthago hat sich ihren Platz in den Geschichtsbüchern wohl auf alle Zeiten gesichert. Nachdem Karthago im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern eingenommen wurde, entwickelte es sich zu einem der wichtigsten Handelszentren der damaligen Welt. Ab dem 5. Jahrhundert war Karthago im Besitz mehrerer Völker, die allesamt ihre bis in die heutige Zeit sichtbaren Spuren hinterlassen haben und die Stadt so zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Tunesiens machen. In zahlreichen Museen, unter anderem in Chemtou, können sich Touristen über die Geschichte und Kultur Tunesiens informieren.