Auswandern und Urlaub in Spanien nicht das Gleiche
27. Februar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga
Der Wunsch nach dem Beginn eines neuen Lebens im Ausland basiert in den meisten Fällen auf positiven Erfahrungen, die die Auswanderer in spe im betreffenden Land während eines Urlaubs sammeln konnten. Allzu häufig kommt es jedoch vor, dass sich der Traum schon bald als Alptraum entpuppt und schon nach wenigen Monaten die Sehnsucht nach einer Rückkehr ins heimatliche Deutschland erwacht. Spanien zählt nach wie vor zu den bevorzugten Zielen für deutsche Auswanderer. Um Frusterlebnisse in der neuen Heimat möglichst vermeiden zu können, ist eine gründliche Vorbereitung das A und O für das Gelingen der Existenzgründung in Spanien.
Unverzichtbar ist vor allem das Erlernen der spanischen Sprache, was selbstverständlich im Vorfeld geschehen sollte. Bereits bei der Einreise nach Spanien sollten sehr gute, besser fließende Sprachkenntnisse vorhanden sein. Auswanderer, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind, müssen bei Behördengängen und der Suche nach einem Arbeitsplatz fast zwangsläufig mit Problemen rechnen. Auch wenn es in Spanien zahlreiche deutsche Schulen gibt, sollten auch eventuell vorhandene Kinder über Spanischkenntnisse verfügen.
Auch die Suche nach einer Wohnung kann sich sehr viel schwieriger gestalten, als dies zunächst von vielen Auswanderern angenommen wird. Die Zeiten der niedrigen Grundstücks- und Immobilienpreise sind inzwischen auch in Spanien längst vorbei. Eine gründliche Budgetprüfung ist daher unerlässlich. Land und Leute in Spanien können jedoch als sehr freundlich und aufgeschlossen bezeichnet werden. Auswanderer, die sich ausreichend auf ihr neues Leben in Spanien vorbereiten und die wichtigsten Grundregeln beachten, sollten daher keine Probleme bekommen.