Archiv für Februar 2009

Internationales Filmfestival auf Gran Canaria

11. Februar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Vom 6. – 14. März findet in Las Palmas de Gran Canaria, der Hauptstadt der gleichnamigen Kanareninsel, die Jubiläumsveranstaltung des Internationalen Filmfestivals statt. Bereits zum zehnten Mal werden in Las Palmas die besten Filme gekürt, wobei bei der Preisverleihung auf Gran Canaria traditionell insbesondere die sogenannten Nischenproduktionen im Mittelpunkt stehen werden. Mit Nischenproduktionen sind in diesem Fall Filme aus Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa gemeint, die bei den großen Preisverleihungen des Filmgeschäfts keine Beachtung erfahren.

 

Das 10. Internationale Filmfestival auf Gran Canaria findet in zwei der größten Kinos in Las Palmas statt, dem Las Arena Multiplex und dem Alfredo Kraus Auditorium. Die Filmvorführungen in Las Palmas bleiben nicht nur der Fachwelt vorbehalten, sondern sind auch für die breite Öffentlichkeit frei zugänglich. Als Stargast wird der schweizerische Schauspieler Bruno Ganz in Las Palmas erwartet, der für seine Rolle als Adolf Hitler in “Der Untergang“ mit dem Ehrenpreis der Kanaren, dem “Lady Harimaguada“, ausgezeichnet werden soll.

 

Erstmals im Jahr 2000 ausgerichtet, hat sich das Internationale Filmfestival in Las Palmas inzwischen zu einer festen Größe in der Filmbranche entwickelt. Vor allem Jung-Regisseure werden bei den Auszeichnungen auf Gran Canaria sehr oft berücksichtigt, weshalb Las Palmas für Regisseure wie Schauspieler nicht selten als Sprungbrett für eine große, internationale Filmkarriere dient.

Israel startet Werbeoffensive für den Tourismus

10. Februar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Der jüdische Gottesstaat Israel lockt laut einer aktuellen Statistik im Jahr 2007 insgesamt 2,3 Millionen Touristen ins Heilige Land, was eine Steigerung von rund 24 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die endgültigen Zahlen für das Jahr 2008 liegen in Israel zwar noch nicht vor, dennoch wird allgemein von einer weiteren Steigerung gerechnet, unter anderem aufgrund des 60jährugen Bestehens des Gottesstaats. Ein Großteil der Touristen, die nach Israel kommen, sind christliche oder jüdische Pilger aus aller Welt.

 

Das Tourismusministerium in Israel befürchtet für das laufende Reisejahr allerdings einen Rückgang bei den Touristenzahlen und begründet diese Einschätzung vor allem mit der Finanzkrise und dem immer noch schwelenden Konflikt zwischen Israel und den Hamas. Daher sollen bis zu 5 Millionen Euro in eine Werbekampagne investiert werden, die den Touristen aus dem Ausland Reisen ins Heilige Land schmackhaft machen sollen. Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Werbemaßnahme in Sachen Tourismus auf die Staaten Deutschland, USA, Russland, Polen, Frankreich, Großbritannien, Italien, Brasilien, Südkorea und China. Die genannten Länder stellen in Israel traditionell das größte Kontingent der Touristen.

 

Der Startschuss für die weltweite Werbeoffensive des Tourismusministeriums von Israel fiel am vergangenen Wochenende in der US-amerikanischen Stadt Nashville im Bundesstaat Tennessee. Touristen aus den USA, allen voran evangelische Christen und Juden, machten in den vergangenen beiden Jahren den Großteil der Israel-Besucher aus.

Wettbewerbsnachteile für Hotels in der Schweiz

09. Februar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Hoteliers in der Schweiz haben gegenüber ihren Kollegen in den Nachbarländern Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien mit teilweise erheblichen Preisnachteilen zu kämpfen. Zu dieser Erkenntnis kommt der Schweizer Hotelverband “hotelleriesuisse“ nach der Auswertung zweier Studien, die beim Wirtschaftsinstitut Basel Economics (BAK) bzw. bei der “Hanser und Partner AG“ in Auftrag gegeben wurden.

 

Demnach liegen die Preise für ein Hotelzimmer in der Schweiz um 12 % über dem Preisniveau der ausländischen Konkurrenz. Der Hotelverband macht für diesen Missstand in erster Linie die hohen Lohnkosten, aber auch die Warenkosten verantwortlich. Besonders gravierend machen sich die Preisunterschiede im Mittelklassesektor, also im Bereich der 3-Sterne-Hotels bemerkbar, wo die Schweiz teilweise bis zu 40 % teurer ist als die Nachbarländer. In der Oberklasse bei den 4- und 5-Sterne-Hotels konnte die Schweiz die bestehenden Preisnachteile in den letzten Jahren mehr oder weniger vollständig kompensieren, wie die BAK-Studie erkannt haben will.

 

Das BAK nannte bei der Vorstellung der Studien am heutigen Montag auch erste Lösungsansätze, um die Hotels in der Schweiz kurz- bis mittelfristig wieder konkurrenzfähiger zu machen. Zunächst will man sich in Basel für einen neuen Landes-Gesamtarbeitsvertrag für das Gastgewerbe einsetzen, der die Arbeitszeiten flexibler und die Lohnzahlung leistungsorientierter gestalten soll. Als weiterführende Schritte sollen mit der EU Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen im Lebensmittel- und Landwirtschaftsbereich aufgenommen worden. Schließlich müsse man sich Gedanken über die Einführung von sogenannten Parallelimporten machen, um den Tourismus in der Schweiz wieder zu stärken, so das BAK.

Luxus-Camping in Marokko

06. Februar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Wer bisher der Meinung war, Camping und luxuriöser Komfort würden sich gegenseitig ausschließen, der sollte einmal ins Atlasgebirge nach Marokko fahren, um sich dort vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Der weltweit tätige Hotelier Richard Branson, der diverse Resorts u.a. in der Karibik, der Schweiz, Südafrika und auf Mallorca betreibt, eröffnete vor Kurzem einen aus sechs fest verankerten Zelten bestehenden Luxus-Campingplatz am Fuße des Atlasgebirges. In unmittelbarer Nachbarschaft des Campingplatzes befindet sich die ehemalige Festung Kasbah Tamador, die von Branson inzwischen zu einem Hotel umfunktioniert wurde.

 

Branson, der sich selbst einen Abenteurer nennt, hat den Standort für sein neues Hotel samt angeschlossenem Luxus-Campingplatz nach eigener Aussage beim Versuch entdeckt, die Welt mit einem Ballon zu umrunden. Der Rekordversuch scheiterte zwar, dafür kam im die Idee für den Luxus-Campingplatz im Atlasgebirge in Marokko . Mit diesem neuartigen Projekt verfolgt der umtriebige Unternehmer das Ziel, das Leben in der Wüste mit den Annehmlichkeiten eines Luxus-Hotels zu verbinden, was ihm allem Anschein nach auch sehr gut gelungen ist.

 

Eine Nacht im Luxus-Zelt kostet für zwei Personen stolze 950 Euro inklusive Frühstück. Dafür sind die Zelte mit Klimaanlage, individuellen Möbeln bester Qualität, einem eigenen Swimming-Pool und vielen weiteren Annehmlichkeiten ausgestattet, die sonst nur aus Luxus-Hotels bekannt sind. Die Isomatte und der Schlafsack werden in diesen Zelten selbstverständlich von einem großen, komfortablen Bett ersetzt.

Ferienhäuser in Dänemark

05. Februar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Dänemark liegt zwar im Norden Europas, eignet sich aber insbesondere im Sommer ebenfalls als hervorragende Destination für einen Badeurlaub am Meer. Weitere beliebte Freizeitaktivitäten, die in Dänemark angeboten werden, sind in den Sparten Angeln, Radfahren, Wandern und Natururlaub zu finden. All dies lässt sich in Dänemark in unmittelbarer Nähe zur Nordsee genießen, die für eine einzigartige Atmosphäre während des Urlaubs sorgt. Besonders beliebt sind die Ferienhäuser in Dänemark, die es praktisch im ganzen Land gibt.

Anders als beispielsweise in den Badeorten am Mittelmeer sind große Hotelbauten in Dänemark eher selten zu finden, was der landschaftlichen Schönheit dieses Nordseeanrainers sehr entgegen kommt. Stattdessen stehen Ferienhäuser in Dänemark vor allem bei Familien mit Kindern oder sonstigen Gruppen hoch im Kurs. Neben den deutlichen Preisvorteilen erweisen sich die Ferienhäuser entlang Dänemarks Nordseeküste häufig auch als sehr viel komfortabler und geselliger als Hotels oder Bungalows.

Die in den meisten Fällen von Privatleuten betriebenen Ferienhäuser garantieren eine individuelle Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt. Sat-TV, voll ausgestattete Küche, sanitäre Anlagen, Internetanschluss, Heizung und Klimaanlage gehören in den Ferienhäusern in Dänemark längst zum Standard. Die Außenanlagen der dänischen Ferienhäuser sind meist sehr großzügig gehalten und verfügen über eine Terrasse, oft sogar mit direktem Blick auf die Nordsee. In etwas exklusiver eingerichteten Ferienhäusern gibt es nicht selten auch Whirlpools, Sauna oder einen Swimming-Pool.