Archiv für März 2009

Bessere Schutz für Felsenstadt Petra in Jordanien

30. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Felsenstadt Petra in Jordanien nahm im Bereich der touristischen Vermarktung im Laufe der vergangenen 25 – 30 Jahre eine derart rasante Entwicklung, die weltweit ohne Beispiel sein dürfte. Bevor Petra im Hinterland Jordaniens im Jahr 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wussten in Europa allenfalls einige bibelfeste Christen von der Existenz der historischen Felsenstadt. Eine weitere Aufwertung erhielt das wahrscheinlich bedeutendste Kulturdenkmal Jordaniens im Jahr 2007 durch die Aufnahme in die Liste der sogenannten “Sieben Weltwunder der Moderne“, die von der UNESCO allerdings nicht anerkannt wird.

 

Der Tourismus, der sich rund um die Felsenstadt Petra in Jordanien entwickelt hat, birgt für die Einheimischen zwar jede Menge neuer Chancen, bringt aber gleichzeitig auch einige Nachteile für das Kulturdenkmal mit sich. Immer mehr Archäologen sind um den langfristigen Erhalt der weltweit einzigartigen Felsenstadt Petra in Sorge, da ein zunehmend rücksichtsloses Verhalten einzelner Touristengruppen festzustellen ist. Nicht selten würden Namen oder Ähnliches in die Felswände geritzt oder gar komplette Steinblöcke herausgeschlagen, um diese als Souvenir mitzunehmen, so die Klagen der Archäologen und Kulturschützer in Jordanien.

 

Rund um die Felsenstadt Petra werden daher im Moment Überlegungen angestellt, mit welchen Maßnahmen das kulturelle Denkmal besser vor den negativen Auswirkungen des Tourismus geschützt werden könnte. Ob, wann und welche Vorschriften für die Touristen in der Felsenstadt Petra erlassen werden, ist derzeit jedoch noch offen. 

Moskau rüstet sich für die Zukunft

29. März 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Moskau ist nicht nur die Hauptstadt Russlands, sondern auch eine der Städte in ganz Europa, in denen die Touristenzahlen am stärksten wachsen. Alleine in den letzten zehn Jahren konnte Moskau die Zahl der Touristen annähernd verdreifachen, so dass im Jahr 2008 schon 4,1 Millionen Besucher aus dem Ausland den Weg in Russlands Westen gefunden haben. In dieser Statistik sind die Touristen aus den anderen Regionen Russlands noch gar nicht berücksichtigt.

 

Grigorij Antjufejew, der Direktor des Moskauer Tourismusamts, macht zwar keinen Hehl daraus, dass ihn die positive Entwicklung der letzten Jahre mit Stolz erfülle, stellt aber gleichzeitig klar, dass man sich in der russischen Hauptstadt nicht auf den Lorbeeren ausruhen wolle. Vielmehr habe man in Moskau die Zeichen der Zeit erkannt und treibe eine Reihe von Infrastrukturprojekten voran, die in erster Linie den regionalen Tourismus fördern sollten, so Antjufejew. Als Beispiel führte er den Neubau von rund 300 Hotels an, die in Moskau und Umgebung bis zum Jahr 2015 geplant seien.

 

Weitere Millionenprojekte widmen sich dem Aus- und Neubau von Autobahnen und sonstigen Verkehrswegen für Fußgänger, Radfahrer und motorisierte Fahrzeuge. Im Bereich der Kultur sollen die Museen und Denkmäler in Moskau eine weitere Aufwertung in Form von Neubauten und/oder Renovierungen erfahren. Zu guter Letzt gewährte der Tourismusdirektor von Moskau noch einen Einblick in die Werbestrategie der russischen Hauptstadt. Vorrangiges Ziel sei es demnach, Moskau und Russland in Zukunft verstärkt auf den internationalen Reisemessen zu präsentieren, so wie zuletzt z.B. auf der ITB in Berlin oder der MITT in Moskau geschehen.

Museum für Islamische Kunst in Doha (Katar)

25. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Scheichs in den arabischen Golfstaaten sind offensichtlich immer für eine Überraschung zu haben und wirken in ihrem Streben nach Perfektionismus auf allen Ebenen nahezu unersättlich. Seit Beginn des Jahres hat in Doha, der Hauptstadt von Katar, das Museum für Islamische Kunst eröffnet und stieß bei Touristen und Einwohnern bisher auf ein weitgehend positives Echo. Dieser auf den ersten Blick nicht besonders erwähnenswert erscheinende Aspekt gewinnt dann an Bedeutung, wenn man sich vor Augen hält, dass die Scheichs und ihre Untertanen bis vor nicht allzu langer Zeit wenig bis nichts für Kunst und Kultur, geschweige denn Museen übrig hatten.

 

Dabei soll das Museum für Islamische Kunst in Doha nur der Anfang sein. Weitere Museen in Katar und den benachbarten Golfstaaten sind bereits in Planung oder sogar schon am Entstehen. Im Museum für Islamische Kunst in Doha finden sich Relikte aus allen Regionen und Epochen, die unter dem Einfluss des Islams standen oder stehen. Touristen, die bei einem Museumsbesuch gerne ihre Ruhe haben möchten, sollten unter der Woche im Museum für Islamische Kunst vorbeischauen, da der Hauptandrang freitags und am Wochenende zu verzeichnen ist.

 

Bilder oder sonstige Werke, die Lebewesen abbilden, sucht man im Museum für Islamische Kunst in Katar allerdings vergeblich, da dies in der muslimischen Kultur verpönt und bei strenger Auslegung des Korans sogar verboten ist. Das Verbot gilt sowohl für die bildliche Darstellung von Tieren als auch für Menschen.

AIDAluna befindet sich auf Jungfernfahrt

24. März 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Mit der AIDAluna hat sich die Flotte des deutschen Kreuzfahrtspezialisten AIDA auf nunmehr sechs Schiffe vergrößert. Nachdem die 252 Meter lange und 32,2 Meter breite AIDAluna ihre erste Etappe von der Meyer-Werft in Papenburg nach Hamburg bereits hinter sich hat, befindet sich das Kreuzfahrtschiff nun auf seiner Jungfernfahrt zur Baleareninsel Mallorca. Im Hafen von Palma de Mallorca ist am 4. April die feierliche Taufe der AIDAluna geplant, wo unter anderem der Star-Geiger David Garrett erwartet wird.

 

Am vergangenen Sonntag legte die AIDAluna im Hafen von Hamburg ab und wird auf ihrem Weg nach Mallorca in Le Havre, Santander, La Coruna, Lissabon, Cádiz, Tanger, Valencia und Barcelona Station machen. Während der insgesamt zweiwöchigen Kreuzfahrt von der Nordsee über den Atlantik bis ins Mittelmeer warten auf die Passagiere der AIDAluna drei Seetage, die eine perfekte Gelegenheit zum Kennenlernen des neuen Schiffs geben. Stammkunden, die auf AIDA-Reisen nicht selten sind, werden sich dabei unter Umständen in vertrauter Umgebung wiederfinden, schließlich gibt es mit der AIDAbella und AIDAdiva gleich zwei baugleiche Schwesterschiffe zur AIDAluna.

 

Nach der Taufe im Hafen von Palma de Mallorca sticht die AIDAluna postwendend wieder in Richtung Hamburg in See, bevor sie im Sommer 2009 in der Ostsee zwischen Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark unterwegs sein wird. Von September an wird die AIDAluna dann bis zum Frühjahr 2010 zwischen den Kanarischen Inseln verkehren.

Wine and Fashion Show in Nals (Südtirol)

23. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Das malerische Nals liegt im Herzen Südtirols zwischen Bozen und Meran. Beide Städte liegen in südlicher bzw. nördlicher Richtung nur etwa 15 Kilometer entfernt. Da kann es kaum verwundern, dass das vor allem für seinen Wein und Obstanbau bekannte Nals in der Regel weit im Schatten dieser beiden Städte liegt, deren Ruf weit über die Grenzen Südtirols hinausreicht. Am 15. Mai wird dies allerdings definitiv nicht der Fall sein, wenn an besagtem Freitag in Nals die “Wine and Fashion Show“ steigt und die Weinkenner und Modefans im Rahmen eines einzigen Events zusammenbringt.

 

Die in Nals ansässigen Gastronomen laden alle Weinkenner und solche, die es noch werden wollen, ab 18 Uhr zu einem großzügigen Open Air Dinner an verschiedenen Plätzen des Orts ein, bei dem die aktuellen Weine verkostet werden. Gegen 20:30 Uhr werden danach in Nals die bezaubernden Models und vor allem die von ihnen zur Schau getragenen Modetrends der Sommersaison 2009 im Mittelpunkt des Interesses stehen.

 

Die “Wine and Fashion Show“ am 15. Mai in Nals könnte also ein willkommener Anlass sein, ein verlängertes Wochenende oder auch eine komplette Woche in Südtirol zu verbringen. Mit Bozen und der Kurstadt Meran liegen zwei weitere gute Argumente für einen Kurzurlaub in Südtirol nur wenige Autominuten entfernt. Aktuelle Informationen rund um die “Wine and Fashion Show“, die Orte Nals, Bozen und Meran sowie die Region Südtirol stehen auf der Homepage der Südtiroler Weinstraße bereit.