Archiv für März 2009

Akropolis in Athen wieder für Touristen geöffnet

12. März 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Als Akropolis werden in Griechenland festungsähnliche Anlagen bezeichnet, die zumeist in den letzten Jahrhunderten vor der Zeitenwende erbaut worden sind. Die Akropolis von Athen ist nicht nur Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt, sondern auch eine der begehrtesten Sehenswürdigkeiten für die Touristen, die ihren Urlaub in Griechenland verbringen. Umso härter wurde Athen von einem knapp zweiwöchigen Streik des Personals in der Akropolis getroffen, der laut den Angaben eines griechischen Rundfunksenders jedoch heute beendet wurde.

 

Die Akropolis in Athen könne seit dem heutigen Donnerstag nun auch wieder aus der Nähe betrachtet werden, wie der staatliche Rundfunk meldete. Dies war in den letzten beiden Wochen nicht möglich, sehr zum Verdruss der Touristen und Hoteliers in Athen. Letztere fürchten angesichts der Finanzkrise, die sich in Griechenland im Bereich des Tourismus besonders stark bemerkbar macht, teilweise schon um ihre Existenz und tun sind vor diesem Hintergrund mehr denn je auf die Akropolis als Touristenattraktion angewiesen.

 

Die Akropolis von Athen wurde zwischen 467 und 406 vor Christus erbaut und zählt seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Weithin sichtbar erhebt sich die Akropolis auf einem über 150 Meter hohen Felsplateau über die griechische Hauptstadt Athen. Im Stadtzentrum von Athen befindet sich außerdem noch das Akropolis Museum, das sich mit der Geschichte der Burg und der Mythologie des Alten Griechenlands beschäftigt.

Mumien-Ausstellung im Archäologischen Museum Bozen

11. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Seit dieser Woche ist im Archäologischen Museum in Bozen (Südtirol) eine Ausstellung zu sehen, in deren Rahmen rund 60 Mumien aus aller Welt zu sehen sind. Das Gros der Mumien stammt aus dem Alten Ägypten, wo das Mumifizieren nicht nur am weitesten verbreitet war, sondern wohl auch mit der größten Perfektion durchgeführt wurde. Die Hauptattraktion der Mumien-Ausstellung in Bozen kommt jedoch nicht aus Ägypten, sondern aus der unmittelbaren Nachbarschaft und ist der Welt nur als “Ötzi“ bekannt.

 

Bei “Ötzi“ handelt es sich um eine Eis-Mumie, die Anfang der 1990er-Jahre in den Ötztaler Alpen zwischen Österreich und Italien gefunden wurde. Die Ötztaler Alpen standen auch bei der Namensgebung des Mannes aus dem Ewigen Eis Pate. Das Alter von Ötzi wird auf 5.000 – 5.500 Jahre geschätzt, womit er auch zu den ältesten in Bozen gezeigten Mumien gehört. Über kaum eine andere Mumie, die jemals gefunden wurde, ist heute soviel bekannt wie über Ötzi, der nicht nur als Weltsensation gefeiert wurde, sondern auch für ein Politikum zwischen Österreich und Italien sorgte. Jahrelang wurde Ötzi von beiden Ländern für sich beansprucht, da der Fundort ziemlich genau an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol gelegen hatte. Schließlich wurde Ötzi Südtirol und damit Italien zugesprochen, wo er seither in Bozen in einem Eisschrank konserviert wird.

 

Als besondere Attraktion und mit der Hilfe von modernster Computertechnik wird den Besuchern der Mumien-Ausstellung in Bozen auch ein Einblick ins Innenleben der Exponate gewährt. Möglich wird dies durch die Aufnahmen eines Computer-Tomographen, wovon sich jeweils ein Gerät an jeder der zwölf Medienstationen im Archäologischen Museum Bozen befindet.

Urlaub mit Hund ist in Dänemark kein Problem

10. März 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Der Hund, bekanntermaßen der beste Freund des Menschen, kann bei der Planung eines Urlaubs nicht selten zu einem Hindernis werden. Herrchen oder Frauchen müssen entweder den Bekanntenkreis nach geeigneten “Gastherrchen“ durchsuchen oder darauf achten, welche Hotels, Ferienanlagen oder Campingplätze die Mitnahme von Hunden gestatten. Sofern der Hund auch im Urlaub dabei sein soll, ist Dänemark immer eine gute Adresse. Dänemark gilt als besonders hundefreundlich, so dass in diesem Zusammenhang keine nennenswerten Probleme zu erwarten sind. Es gibt nur wenige, meist selbstverständliche Regeln, die es bei einem Urlaub mit Hund in Dänemark zu beachten gilt.

 

Was für Hotels, Campingplätze und andere touristische Einrichtungen in Dänemark gilt, nämlich dass Hunde grundsätzlich willkommen sind, kann auch über die dortigen Strände gesagt werden. Hinweisschilder, die Hunde von den Stränden aussperren, haben in Dänemark absoluten Seltenheitswert. Auch in Bussen, Zügen oder auf Fähren wird sich kaum ein Däne an der Anwesenheit eines Hundes stören, da dies an Nord- und Ostsee nichts Außergewöhnliches ist. Mit dem eigentlich vorgeschriebenen Leinenzwang an öffentlichen Plätzen nimmt man es in Dänemark ebenfalls nicht zu streng. Beim Aufenthalt im Wald oder in Naturschutzgebieten sollte der Hund jedoch an die Leine genommen werden.

 

Bei der Einreise mit Hund nach Dänemark muss lediglich ein internationaler Impfpass des Vierbeiners vorgezeigt werden, der nach Möglichkeit bestätigen sollte, dass der Hund innerhalb des letzten Jahres gegen Tollwut geimpft worden ist und die Impfung mindestens einen Monat zurückliegt. Auch ist die Einfuhr einiger Hunderassen nach Dänemark verboten, die dort als Kampfhunde geführt werden, was beispielsweise bei Pitbulls der Fall ist.

“Der Weiße Rausch” in St. Anton am Arlberg

09. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Der Name ist am 25. April, einem Samstag, im traditionsreichen Skiort St. Anton am Arlberg in Tirol Programm, wenn auf rund 2.650 Metern Höhe der Startschuss zum legendären “Weißen Rausch“ fällt. Beim “Weißen Rausch“ von St. Anton handelt es sich um eines der größten Skirennen im gesamten Alpenraum, bei dem bis zu 500 Skifahrer und Snowboarder am Start stehen werden. Das Besondere am “Weißen Rausch“ in St. Anton ist, dass die Skifahrer nicht einzeln starten werden, sondern ein Massenstart erfolgt.

 

“Der Weiße Rausch“ führt die Skifahrer auf einer rund neun Kilometer langen Strecke vorbei an Valfagehrjoch, Ulmerhütte, Steißbachtal und Moos bis ins Ziel nach St. Anton am Arlberg, das auf gut 1.300 Metern liegt. Für Einsteiger und Ski-Novitzen ist “Der Weiße Rausch“ in St. Anton sicherlich nicht der passende Event, zumindest nicht als aktiver Teilnehmer. Das Zuschauen am Pistenrand wird sich jedoch allemal lohnen, da nach der sportlichen Action auf dem Vallugagrat abends die ebenso legendäre Après Ski Party in St. Anton auf dem Programm steht.

 

“Der Weiße Rausch“ in St. Anton am Arlberg ist Abschluss und Auftakt zugleich. Während auf der After-Race-Show, die um 20 Uhr beginnt, der letzte Vorhang für das einwöchige Spring-Festival in St. Anton fällt, bildet das Ski-Rennen den Auftakt zum Arlberg-Adler, dem etwas anderen Triathlon. Am 25. Juli und 22. August müssen die Alpinisten noch beweisen, was sie bei einem Halbmarathon bzw. Mountainbike-Marathon zu leisten im Stande sind. Der Gesamtsieger des Arlberg-Adlers wird im Anschluss an den Mountainbike-Marathon im August geehrt.

Naturpark Wildeshauser Geest schafft neue Touristenattraktion

05. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Der norddeutsche Naturpark Wildeshauser Geest will mit einer neuen Wander- und Erlebnisroute für Touristen aus ganz Europa noch attraktiver werden. Auf der rund 330 Kilometer langen “Straße der Megalithkultur“ soll die Route in der Wildeshauser Geest von Oldenburg über das Münsterland und Emsland bis ins Osnabrücker Land führen. Thematisch beschäftigt sich der Naturpark Wildeshauser Geest vor allem mit den sogenannten Großsteingräbern der Megalithkultur, die in ihrer historischen Bedeutung auf eine Stufe mit den Pyramiden in Ägypten oder den Inka-Tempeln in Peru gestellt werden können.

 

Insgesamt sind entlang der “Straße der Megalithkultur“ 35 Haltepunkte ausgewiesen, die die Touristen zu den rund 5.000 Jahre alten Bauwerken führen sollen. Iris Gallmeister, die stellvertretende Geschäftsführerin des Naturparks Wildeshauser Geest, sieht in der “Straße der Megalithkultur“ logistische Parallelen zu ähnlichen Fernrouten in Deutschland, etwa der “Weinstraße“ oder der “Deutschen Märchenstraße“. Die “Straße der Megalithkultur“ im Naturpark Wildeshauser Geest soll im Mai offiziell eröffnet werden.

 

Um den neuen Wanderweg im Wildeshauser Geest und den Naturpark selbst auch international noch bekannter zu machen, sind zahlreiche Projekte in Planung bzw. schon in Bearbeitung. Neben einem Reiseführer, der derzeit von der Autorin Annette Bußmann entworfen wird, sind beispielsweise Auftritte auf Tourismusmessen sowie die Vermarktung in Reisekatalogen geplant. Auch im Internet ist das neueste Projekt des Naturparks Wildeshauser Geest  vertreten.