Teneriffa – Paradies für Wanderer und Naturliebhaber
30. April 2009 - Artikel von: Kai Rebmann
Teneriffa ist die größte Insel der zu Spanien gehörenden Kanaren und präsentiert sich den Touristen aus aller Welt zu jeder Zeit als grünende und blühende Oase der Botanik im umgebenden Atlantik. Alleine über 3.000 verschiedene Pflanzenarten, die auf Teneriffa heimisch sind und oft an keinem anderen Ort wachsen, sprechen eine eigene Sprache. Hinzu kommen noch andere Naturschönheiten wie z.B. der (ruhende) Vulkanberg Pico del Teide, der zugleich auch höher als jeder andere Gipfel in Spanien ist.
Was vielen Badegästen, die sich überwiegend an den Küsten Teneriffas niederlassen, verborgen bleibt, lässt sich im Rahmen eines Ausflugs ins Landesinnere der Kanareninsel zu Fuß erkunden. Ausgewiesene Wanderpfade entführen die Touristen in entlegene Winkel, wo die Idylle von keinem Motorengeräusch gestört wird und oftmals auch der Zugang mit dem Mountainbike kaum oder überhaupt nicht möglich ist. Nicht selten wurden diese Pfade bereits von den Ureinwohnern Teneriffas angelegt und erst in den letzten Jahren für den Wandertourismus auf den Kanaren zugänglich gemacht.
Alles was zum Wandern auf Teneriffa benötigt wird, sind eine durchschnittliche Kondition, festes Schuhwerk und eine gute Portion Lust auf Natur pur. Dank einiger privat betriebener Ferienhäuser und Fincas, die es auf Teneriffa auch in den etwas abseits gelegenen Bergregionen im Landesinneren gibt, können die Wege zwischen Unterkunft und Wanderpfaden sehr kurz gehalten werden.