Archiv für April 2009

Werbekampagne trägt in Queensland üppige Früchte

17. April 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Queensland ist der zweitgrößte Bundesstaat in Australien und eines der beliebtesten Reiseziele auf dem fünften Kontinent. Um die Popularität von Queensland bei Touristen in aller Welt noch weiter auszubauen, hat die regionale Tourismusbehörde (Tourism Queensland) vor einigen Monaten einen Job als Insel-Ranger ausgeschrieben, der in der weltweiten Veröffentlichung als “bester Job der Welt“ angepriesen wurde. Aufgrund der überwältigenden Resonanz, die das in Queensland gestartete Projekt auf der ganzen Welt hervorgerufen hat, wurde die Zahl der Finalteilnehmer, die sich im Mai in Queensland zu einem abschließenden Casting einfinden werden, kurzerhand von 11 auf 16 erhöht.

 

Unter dem Kreis der Bewerber auf den Job als Insel-Ranger in Queensland befindet sich mit Mirjam Novak auch eine Teilnehmerin aus Deutschland. Novak hat die Jury wie 15 weitere Bewerber aus aller Welt mit einer einfallsreichen Vorstellung beeindruckt, so dass sie schließlich nach Australien zum Casting vor Ort eingeladen wurde. Dort wird die Fränkin unter anderem auf eine Mitbewerberin aus Taiwan treffen, die sich die Wildcard sichern konnte, die Tourism Queensland von den Internet-Usern vergeben ließ. Wer rund 150.000 User in aller Welt von sich überzeugen konnte, durfte beim abschließenden Casting in Australien sicherlich nicht mit den schlechtesten Karten ins Rennen gehen.

 

Aufgabe des neuen Insel-Rangers in Queensland wird es vor allem sein, ab Juli die Inseln in dem Bundesstaat sowie das Great Barrier Reef in Australien zu erforschen und ein halbes Jahr lang in einem Internet-Blog möglichst ausführlich und werbewirksam Buch darüber zu führen. Versüßt wird die Rundreise durch Queensland mit einem Gehalt von 75.500 Euro. Da lässt es sich wohl leicht verschmerzen, dass der Job als Insel-Ranger in Queensland bis zum Ende des Jahres befristet ist.      

Palma per Fahrrad erkunden

16. April 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Die Umweltstiftung “Nachhaltige Balearen“ hat auf der Mittelmeerinsel Mallorca eine nachahmenswerte Aktion ins Leben gerufen und lädt alle Touristen und Einwohner dazu auf, sich ab Ende April daran zu beteiligen. In der Inselhauptstadt Palma de Mallorca bietet die Stiftung bis Ende Juni an jedem Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr einen preiswerten Fahrradverleih an. Die Gebühr für das Ausleihen eines Fahrrads soll nach derzeitigem Stand bei 5 Euro liegen, gegen Vorlage einer Touristen-Karte (Tarjeta Verde, Tarjeta Círculo oder Tarjeta Ciudadana) beträgt die Leihgebühr pro Tag und Fahrrad sogar nur 2 Euro.

 

Mit der Aktion will die Stiftung “Nachhaltige Balearen“ einen sinnvollen Beitrag zur Reduzierung der Abgas-Emissionen in Palma de Mallorca leisten, die sich vor allem in den Sommermonaten störend auf die Atmosphäre in der Inselhauptstadt auswirken können. An verschiedenen Punkten in Palma soll es insgesamt vier Stellen geben, an denen die Fahrräder an Touristen ausgegeben werden. Den vorliegenden Informationen zufolge sind diese Leihstationen an der Kathedrale, dem Paseo Maritimo, dem Plaza Espana sowie im Parc Sa Riera vorgesehen.

 

Bereits in den vergangenen Jahren hat es auf Mallorca in regelmäßigen Abständen spezielle Aktionstage gegeben, bei denen das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel im Vordergrund stand. Eine Aktion über einen längeren Zeitraum, so wie sie nun von der Stiftung “Nachhaltige Balearen“ angekündigt wurde, ist auf Mallorca hingegen neu. Der Startschuss fällt in Palma am 26. April, letztmals sollen die Fahrräder am 28. Juni verliehen werden.

Schwaches Pfund macht Großbritannien zum günstigen Reiseziel

15. April 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Der starke Euro bzw. das schwache Pfund schlagen sich deutlich in den Reisestatistiken der ersten drei Monate des laufenden Jahres 2009 nieder. Reisen nach Großbritannien, insbesondere Kurztrips in die britische Hauptstadt London, werden deutlich stärker nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Da diese Kurzreisen nach London nicht selten zum Shopping in der Weltmetropole genutzt werden, gehören neben den Hotels auch die Kaufhäuser an Themse zu den Gewinnern des Reisebooms nach Großbritannien.

 

Die Zuwachsraten liegen in allen Branchen, die direkt oder indirekt mit dem Tourismus zusammenhängen, im zweistelligen Prozentbereich. Das bekannte Kaufhaus Selfridges in London weiß gar von Mehreinnahmen in Höhe von 40 % im Januar und Februar dieses Jahres zu berichten. Zu den größten Nutznießern des schwachen Pfunds in Großbritannien gehören den Angaben verschiedener Reiseveranstalter zufolge die Touristen aus Deutschland und Frankreich, für die Großbritannien und London per Flugzeug bzw. aus Frankreich auch per Zug binnen kürzester Zeit erreichbar sind.

 

Ein Ende des Reisebooms nach Großbritannien und seine Hauptstadt London ist vorerst nicht abzusehen. Neben den hervorragenden Shopping-Möglichkeiten hat London auch noch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten, die sich ebenfalls als Touristen-Magneten bemerkbar machen. Grundsätzlich können Touristen aus den Euro-Staaten derzeit nicht nur in Großbritannien, sondern auch in allen anderen Ländern profitieren, in der die starke Gemeinschaftswährung nicht als Zahlungsmittel geführt wird.

Kreuzfahrtschiff “Sea Diamond” soll geborgen werden

14. April 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Vor etwas mehr als zwei Jahren, am 5. April 2007, ist das Kreuzfahrtschiff “Sea Diamond“ vor der Küste der zu Griechenland gehörenden Insel Santorin gesunken. Die Einwohner nutzten den zweiten Jahrestag der Havarie, bei der zwei Passagiere ums Leben gekommen sind, aber 1.545 Menschenleben gerettet werden konnten, um die Bergung der “Sea Diamond“ zu fordern. Bisher fühlten sich weder die Reederei Louis aus Zypern, der die “Sea Diamond“ gehörte, noch die griechische Regierung für die Bergung des Kreuzfahrtschiffs verantwortlich.

 

Die Regierung hatte die Bergung der “Sea Diamond“ vor Santorin bereits zum wiederholten Male zugesagt, den Ankündigungen bisher aber noch keine Taten folgen lassen. Messungen und weitere Untersuchungen an der Unglücksstelle in der Bucht von Santorin haben ergeben, dass von der “Sea Diamond“ keine giftigen Rückstände ins Meerwasser gelangen können und daher keine Gefahr für Badegäste oder die Meeresbewohner in der Umgebung von Santorin besteht. Trotz dieser Ergebnisse bestehen die Einwohner Santorins nach wie vor auf einer Bergung des Kreuzfahrtschiffs. Verschiedene Oppositionsparteien unterstützen das Anliegen der Bürger im griechischen Parlament.

 

Ein erster Schritt zur Bergung der “Sea Diamond“ vor Santorin soll in der kommenden Woche gemacht werden. Die Reederei aus Zypern hat angekündigt, den Treibstoff aus dem Tank des Kreuzfahrtschiffs abzupumpen und damit die größte Gefahrenquelle zu beseitigen. Wie der weitere Fahrplan bis zur vollständigen Bergung der “Sea Diamond“ aussieht, ist hingegen noch nicht bekannt geworden.

Kunstgalerie auf Teneriffa eröffnet

11. April 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Das Tenerife Pearl, das Perlenmuseum in der Stadt Adeje (Landessprache: Armenime), hat ab sofort ein neues, kulturelles und künstlerisches Highlight für die Besucher der Kanareninsel zu bieten. Mit der Eröffnung einer Kunstgalerie mit dem Titel “Tenerife Pearl art expo“ wurde eine ständige Ausstellungsplattform geschaffen, auf der einheimische oder auf Teneriffa wohnhafte Künstler und Maler ihre Werke vor der interessierten Öffentlichkeit präsentieren können.

 

Den Auftakt zur “Tenerife Pearl art expo“ macht der aus Polen stammende und seit 12 Jahren auf Teneriffa lebende Eugeniusz Ochonko, der sich mit seinen Öl- und Acrylgemälden bei Kunstkennern in aller Welt einen Namen gemacht hat. In der Ausstellung “Naturaleza de Tenerife“ stellt Ochonko die Schönheit der Natur und Landschaft auf der Kanareninsel Teneriffa malerisch in den Mittelpunkt. Bei der zweiten Ochonko-Ausstellung im Tenerife Pearl in Adeje dreht sich alles um den Karneval und die damit in Verbindung stehenden Tänze und Bräuche. Der Karneval besitzt auf Teneriffa eine große Tradition und bietet sich für Künstler zur Einbindung in ihre Werke daher besonders an.

 

Beide Ausstellungen werden noch bis Ende Mai im Tenerife Pearl in Adeje gezeigt, wobei das Perlenmuseum täglich und durchgehend von 9 – 20 Uhr geöffnet haben wird. Ein charmantes Café im Außenbereich des Museums lädt vor, während oder nach dem Besuch der Ausstellungen zum Verweilen ein.