Archiv für Juli 2009

ACE weist auf Vignetten-Pflicht in Österreich und der Schweiz hin

23. Juli 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Der Auto Club Europa (ACE) nahm die bevorstehende Reisewelle durch die Alpenländer Schweiz und Österreich zum Anlass, um auf die seit Jahren bestehende Vignetten-Pflicht hinzuweisen. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass viele Autofahrer schon auf den ersten Kilometern in Österreich oder der Schweiz in eine Kontrolle gerieten und dabei wegen fehlender Vignetten zur Kasse gebeten würden. Auch wenn in den meisten Fällen kein vorsätzliches Handeln der Reisenden vorläge, ändere dies nichts daran, dass das Fehlen der Vignetten auf den Autobahnen in Österreich und der Schweiz richtig teuer werden könne, so der ACE.

In der Schweiz werden Verstöße gegen die Vignetten-Pflicht auf der Autobahn mit umgerechnet knapp 55 Euro Bußgeld bestraft. Österreich geht mit vergesslichen Autofahrern sehr viel strenger ins Gericht und stellt einen Strafzettel über 120 Euro aus. Dafür zeigen sich die Österreicher bei der Ausstellung der Vignetten sehr viel flexibler als ihre eidgenössischen Nachbarn aus der Schweiz. Während in Österreich eine vor allem für Touristen sinnvolle Abstufung der Vignetten für zehn Tage(7,70 Euro), zwei Monate (22,20 Euro) oder ein ganzes Jahr (73,80) üblich ist, stellen die Behörden in der Schweiz lediglich Jahresvignetten (27,50 Euro) aus.

Wer bei seiner Fahrt über die Alpen an die Adria also Unannehmlichkeiten dieser Art umgehen will, sollte sich an einem Rastplatz oder einer Tankstelle vor der Grenze mit einer Vignette ausstatten oder sich für einen Umweg abseits der Autobahn entscheiden, wovon der ACE allerdings abrät. Wichtig ist dabei auch, dass die Vignette ordnungsgemäß am Auto angebracht werden, da auf den Autobahnen in Österreich und der Schweiz ansonsten ebenfalls Bußgelder drohen können.

Kanaren-Insel La Palma betreibt größtes Teleskop der Welt

21. Juli 2009 - Artikel von: Bora

Nach über 20 Jahren der Planung und des Baus konnte auf der zu den Kanaren gehörenden Insel La Palma das größte Teleskop der Welt in Betrieb genommen werden. Das rund 130 Millionen Euro teure Teleskop wurde größtenteils von den Regierungen Spaniens und der Kanaren finanziert, mit geringeren Beträgen haben sich aber auch Universitäten aus den USA und Mexico am Bau der Sternwarte auf La Palma beteiligt. Neben dem wissenschaftlichen Möglichkeiten, die das Teleskop den Astrologen auf den Kanaren ab sofort eröffnet, könnte die Insel La Palma künftig auch vom Astrologie-Tourismus profitieren.

Die Ausmaße des größten Teleskops der Welt sind in der Tat gigantisch und lassen bereits den Laien zumindest eine Ahnung von dem finanziellen und technischen Aufwand bekommen, der hinter der Verwirklichung des ehrgeizigen Projekts steckt, das im Jahr 1987 vom Astrophysikalischen Institut der Kanaren initiiert wurde. Das Teleskop misst stattliche 45 Meter in der Höhe, wiegt 400 Tonnen und ist mit einem Spiegel ausgestattet, der es auf eine Fläche von 10,4 m² bringt und alleine 18 Tonnen auf die Waage bringt.

Seinen Platz auf La Palma hat das neue Wunderwerk der Astronomie auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos auf knapp 2.500 Metern Meereshöhe gefunden. Die Voraussetzungen für einen störungsfreien Blick zu den Sternen könnten auf den Kanaren kaum besser sein. Ein spezielles Gesetz verbietet jegliche Fremdbeleuchtung in der Umgebung der Sternwarte auf La Palma, hinzu kommen ein meist wolkenloser Himmel sowie ein nur leicht wehender Wind. Die anfängliche Skepsis bezüglich des Bauvorhabens ist auf den Kanaren schon längst der Begeisterung über das weltweit größte und leistungsstärkste Teleskop gewichen.

Griechenland wehrt sich gegen britische Trunkenbolde

20. Juli 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Destinationen wie Mallorca, Ibiza oder auch Lloret de Mar sind für den Partytourismus und seine damit verbundenen Auswüchse weithin bekannt. Was in Spanien niemanden sonderlich stört, da es ja gewissermaßen dazugehört, stößt den Behörden und Hotelbetreibern in Griechenland nun zunehmend sauer auf. Die Rede ist von britischen Touristen, die sich mit Vorliebe auf den griechischen Inseln Kreta, Kos, Korfu und Zakynthos das ein oder andere Glas über den Durst trinken und sich anschließend dementsprechend benehmen. Jahrelang sah man dem Treiben in Griechenland mehr oder weniger tatenlos zu, ab sofort wollen Kos, Korfu und Kreta ihr gutes Image aber besser pflegen und kündigten strenge Maßnahmen gegen betrunkene Touristen an.

Sicherlich sind es nicht nur Touristen aus Großbritannien, die in Griechenland  die gute Kinderstube vermissen lassen, doch schon alleine die Tatsache, dass die griechischen Behörden sich Unterstützung bei ihren Kollegen aus London geholt haben, spricht seine ganz eigene Sprache. Gemeinsam möchten sich die Ordnungshüter aus Griechenland und Großbritannien künftig über ihre Erfahrungen austauschen, um mögliche Störenfriede schon vor der Einreise nach Griechenland abfangen zu können.

Christos Markogiannakis, Griechenlands Staatssekretär im Innenministerium, lässt keinen Zweifel daran, dass es ihm in dieser Angelegenheit sehr ernst ist und betont, dass die Qualität des Urlaubs auf den Inseln Kos, Kreta, Korfu und Zakynthos künftig nicht mehr von einer kleinen Minderheit beeinträchtigt werden dürfe. Griechenland zählt damit zu den wenigen Ländern, die ein derart rigoroses Vorgehen gegen betrunkene Touristen angekündigt haben.

Sprachaufenthalt Australien

19. Juli 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Wollten Sie schon immer mal Urlaub auf der anderen Seite der Welt machen? Ein Sprachaufenthalt in Australien bietet Ihnen die perfekte Gelegenheit diesen Traum zu verwirklichen. Englischkenntnisse sind heute immer mehr gefragt. Bei einem Sprachaufenthalt in Australien haben Sie die Möglichkeit Ihre Sprachkenntnisse in einem Englisch-Sprachkurs zu verbessern, die neuen Kenntnisse vor Ort anzuwenden und das Gelernte so zu vertiefen. Ein Sprachaufenthalt in Australien ist daher die optimale Möglichkeit Ihren Sprachkurs mit einer einmaligen Reise zu verbinden.

In Australien erwartet Sie traumhaftes Wetter, das zu abenteuerlichen Ausflügen in das australische Outback, den Regenwald und an die schönen Strände einlädt. Auch unter Wasser hat Australien einiges zu bieten. Das berühmte Great Barrier Reef, das zu den sieben Weltwundern zählt, liegt vor der Küste Australiens und beeindruckt mit einer unglaublichen Vielfalt an Korallen und Unterwassertieren.

Die Hauptstadt Australiens, Canberra, hat eine Vielzahl interessanter Museen, die kulturelle, historische und zoologische Genres abdecken. Die Millionenmetropole Sydney ist die größte und zugleich bekannteste Stadt Australiens. Besondere Highlights sind das Wahrzeichen der Stadt, das muschelförmige Opera House, sowie die weltberühmte Harbour Bridge. Das Zentrum der Stadt lädt zum Bummeln ein und zahlreiche architektonische Besonderheiten werden Sie zum Staunen bringen. Die kulturelle Hochburg Australiens ist Adelaide, eine Stadt im Bundesstaat Süd-Australien. Hier finden jährlich große Festivals statt, bei denen weltberühmte Künstler auftreten.

Lernen Sie Englisch mit Hermosa Sprachaufenthalte auf einem der beliebtesten Kontinente und lassen Sie sich von der vielfältigen Landschaft und den faszinierenden Städten verzaubern. Die Australier sind bekannt für ihre unkomplizierte Art und werden Ihren Sprachaufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Tunnelgebühren in den Alpen erneut gestiegen

17. Juli 2009 - Artikel von: Bora

Der Auto Club Europa (ACE), dem unter anderem auch der ADAC in Deutschland angehört, macht vor Beginn der großen Reisewelle auf die gestiegenen Tunnelgebühren an einigen Grenzübergängen in den Alpen aufmerksam. Auch wenn die Tunnelgebühren im Vergleich zu den Vorjahren vielerorts nur unwesentlich oder überhaupt nicht gestiegen seien, so gäbe es in den Alpen einige Ausnahmen, die die Fahrt in den Urlaub in diesem Sommer deutlich teurer machten, wie der ACE in seiner jährlich durchgeführten Erhebung festgestellt hat.

Besonders teuer wird es demnach für Touristen, die mit Pkw und Wohnwagen durch den Mountblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien in den Urlaub fahren. Am höchsten Berg der Alpen und in ganz Europa werden für die einfache Fahrt satte 42,70 Euro veranschlagt. Nicht viel billiger kommen Autofahrer am Lötschberg-Tunnel in der Schweiz davon, wo sie mit 35 Euro zur Kasse gebeten werden, was laut dem ACE einer Erhöhung von 12,60 Euro entspricht. Deutlich gestiegen sind auch die Tunnelgebühren am Großen St. Bernhard in den Alpen zwischen der Schweiz und Italien. Während vor zwei Jahren noch 22,40 Euro berechnet wurden, werden jetzt 30,50 Euro fällig, wie der ACE herausgefunden hat.

Um der Kostenfalle Alpen-Tunnel zu entfliehen, kann es nach Ansicht des ACE in den meisten Fällen sinnvoll sein, in den Alpen auf kleinere Überland- oder Passstraßen auszuweichen. Die Ausnahme bestätigt aber auch hier die Regel, da die allgemeinen Kosten für den Pkw (Sprit, Verschleiß usw.) in die Rechnung mit einfließen müssen. So sei z.B. die Fahrt durch den Felbertauern-Tunnel am Großglockner (10 Euro) bei Lienz in Österreich deutlich günstiger als der Umweg über die Hochalpenstraße (28 Euro), wie der ACE vorrechnet.