Archiv für Juli 2009

Bahamas mit neuem All Inclusive Urlaub

16. Juli 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Der All Inclusive Urlaub ist Anfang der 1990er-Jahre entstanden, vermutlich irgendwo in der Karibik, und kann daher heutzutage kaum noch als Neuigkeit angepriesen werden. Dennoch gehen die Bahamas, ein aus etwa 700 Inseln bestehendes und zu Mittelamerika gehörendes Archipel im Atlantik, nun ganz neue Wege beim All Inclusive Urlaub und wollen sich damit ein zusätzliches Potenzial an Touristen aus Europa erschließen. Erstmals kann auf den Bahamas der All Inclusive Urlaub nicht nur in einem Hotel oder Resort gebucht werden, sondern gleich für eine ganze Insel.

Das Pilotprojekt, das vom Tourismusministerium des Inselstaates im Atlantik initiiert wurde, lädt alle Freunde des All Inclusive Urlaubs auf Grand Bahamas, eine der Hauptinseln des Archipels, ein. Im Preis inbegriffen sind dabei nicht nur die Übernachtungen in den Hotels, sondern auch Frühstück und Abendessen in Restaurants sowie diverse Ausflüge und Freizeitaktivitäten. Der neue All Inclusive Urlaub auf Grand Bahamas kann in den drei Leistungskategorien Silber, Gold und Platin gebucht werden, die je nach Preisklasse ein unterschiedliches Angebot generieren.

An der weltweit bisher einmaligen Aktion beteiligen sich auf den Bahamas insgesamt fünf Hotels, 21 Restaurants sowie 52 Anbieter von Freizeitaktivitäten und Ausflügen, darunter auch zwei Golfplätze auf Grand Bahamas. Das Tourismusministerium der Bahamas rechnet fest damit, dass sich mittelfristig noch weitere Hotels, Restaurants und Freizeitangebote der nachahmenswerten Aktion anschließen. De Kategorie Silber ist im Rahmen des All Inclusive Urlaubs auf den Bahamas bereits ab 88 Euro pro Tag buchbar.

Kein Rauchverbot in Serbien

16. Juli 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Während das Rauchverbot in Europa in einem Land nach dem anderen eingeführt wird – zuletzt in Kroatien, Albanien, Slowenien und die Türkei – denkt man in Serbien offenbar überhaupt nicht daran, dem blauen Dunst Einhalt zu gebieten. Serbien gilt prozentual nach Russland als das europäische Land mit den meisten Rauchern. Bereits bestehende Rauchverbote, etwa jenes am Arbeitsplatz, interessieren in Serbien traditionell niemanden, weshalb das Rauchen in Belgrad und anderen Städten zum ganz normalen Alltag gehört.

Die Überlegungen in Serbien gehen im Zusammenhang mit dem Rauchverbot sogar noch einen Schritt weiter. Zuletzt bekam die Gastronomie, die sich naturgemäß deutlich gegen ein eventuelles Rauchverbot ausspricht, Unterstützung von der Raucherlobby, der in Serbien auch einige Prominente angehören. Dort wird darauf hingewiesen, dass sich Serbien mit einem Verzicht auf das Rauchverbot eine Art Alleinstellungsmerkmal in Europa verschaffen und daher für eine bestimmte Zielgruppe der Touristen besonders interessant werden könnte.

Natürlich hat Serbien noch einiges mehr zu bieten, allen voran die Hauptstadt Belgrad mit ihren Sehenswürdigkeiten. Besonders erwähnenswert ist hierbei der Zusammenfluss von Donau und Save, der nahe der Altstadt ein seltenes Naturschauspiel bietet. Sehr viele Touristen interessieren sich in Belgrad auch für das Serbische Nationalmuseum, das zu den größten Museen auf dem Balkan gehört. Und wer nach einer Sightseeing-Tour durch Belgrad in einem Café oder Restaurant sitzt und sich dort eine Zigarette anzünden möchte kann dies gerne tun – dem fehlenden Rauchverbot sei Dank!

Fernreisen in diesem Jahr sehr günstig

14. Juli 2009 - Artikel von: Bora

Wer sich beim Buchen seines Urlaubs in diesem Sommer in Geduld geübt hat, kann nun bares Geld sparen. Neben dem Bereich der Last-Minute-Reisen gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Gewinner – die Fernreisen. Während der Anteil der Last-Minute-Reisen im letzten Jahr bei den meisten Veranstaltern nicht über den hohen einstelligen Prozentbereich hinauskam, schicken die TUI, Neckermann und Co ihre Kunden in diesem Sommer deutlich öfter auf den letzten Drücker in den Urlaub und haben den Anteil der Last-Minute-Reisen auf bis zu 15 % ausgebaut.

Ein weiterer Trend auf dem Reisemarkt besagt, dass Fernreisen zu Zielen wie Bali, Kanada, USA, Thailand oder Vereinigte Arabische Emirate in diesem Sommer so günstig sind wie selten zuvor. Neben den verhältnismäßig niedrigen Preisen für Übersee-Flüge kommen den Touristen, die im Urlaub gerne in die Ferne schweifen, in diesem Jahr die satten Rabatte der Hotels in den genannten Destinationen entgegen. Wohl wissend, dass die Hauptzielgruppe der Touristen aus Europa ihren Gürtel deutlich enger schnallen muss haben Hotels in den USA, VAE oder Thailand ihre Preise um bis zu 50 % gesenkt, um damit ihre Auslastung zu erhöhen.

Aber auch in Europa bzw. in Nordafrika locken einige Reiseziele mit ungewöhnlich niedrigen Preisen. Hier sind vor allem die Türkei, Spanien (Festland), Bulgarien und Tunesien als Beispiele zu nennen. Da viele deutsche Touristen, neben den Briten die Hauptkundschaft in diesen Ländern, sich angesichts der Finanzkrise immer häufiger für einen Urlaub in heimischen Gefilden entscheiden, herrscht rund ums Mittelmeer bzw. in Bulgarien ein entsprechendes Überangebot, was den Preissturz erklärt. Andererseits führt dieser Effekt in Deutschland zu einer relativ stabilen Nachfrage, weshalb die Preise für Urlaub am Bodensee oder der Nordsee kaum bis gar nicht gesunken sind.

Wellness Urlaub auf den Balearen

13. Juli 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Wenn es um Wellness- oder Familienurlaub auf den Balearen und in Spanien geht, gehört die Hotelkette Grupotel zu den ersten Adressen. Grupotel unterhält auf den Balearen und in Spanien insgesamt 34 Hotels, wobei sich die meisten auf den Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca befinden. Alle Hotels sind in der Kategorie zwischen drei und fünf Sternen angesiedelt, so dass für jeden Anspruch und Geldbeutel die richtige Unterkunft dabei sein sollte. Neben einer hohen Kundenzufriedenheit und bestem Service zeichnet sich Grupotel seit Jahren auch durch die Teilnahme an diversen Umweltprogrammen aus, wofür der spanischen Hotelkette schon mehrere Auszeichnungen zuteil wurden.

Zu den Highlights im Angebot von Grupotel gehört das 4-Sterne-Hotel “Grupotel Macarella Suites & Spa“ in Son Xoriguer auf Menorca, das ausdrücklich auch Familien mit Kindern zum Wellness Urlaub auf den Balearen einlädt. In den standardmäßigen Doppelzimmern des Grupotel Macarella auf Menorca gehören Sat-TV, Safe, Küche, WC/Bad sowie Terrasse oder Balkon zur Einrichtung, die Familien-Suiten für 4-5 Personen bieten außerdem zwei Schlafzimmer und zwei Badezimmer. Die unmittelbare Lage an der Cala n´Bosch in Son Xoriguer zählt zu den weiteren Pluspunkten des Gruopotel Macarella Suites & Spa auf Menorca.

Der großzügige Wellness-Bereich im Grupotel Macarella auf Menorca wartet mit Massagebecken, Türkischem Bad, Fitness-Center und einem Pool im Außenbereich auf. Ein angeschlossenes Kinderbecken sorgt hier auch bei den kleinen Gästen für ungeahnte Badefreuden. Daneben stehen im “Grupotel Macarella Suites & Spa“ Anwendungen wie Ayurveda, Algenbehandlungen, Maniküre und Pediküre zur Verfügung. Die Gastronomie im Grupotel Macarella auf Menorca überzeugt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet sowie kalten und warmen Gerichten zum Abendessen, die ebenfalls als Buffet gereicht werden.

Illegaler Schmuggel in die EU boomt wie noch nie

11. Juli 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Die EU stellte in dieser Woche ihre Zollstatistik für das Jahr 2008 vor. Dabei musste festgestellt werden, dass sich der Trend der vergangenen Jahre unvermindert fortsetzt und der illegale Schmuggel von Produkten aller Art und aus aller Welt in den EU-Raum nach wie vor floriert. Besonders aus China, Indonesien und Indien eingeführte Produkte entpuppen sich demnach oft schon beim ersten Hinsehen als Fälschungen. Ganz oben auf der Hitliste der Schmuggler stehen CDs bzw. DVDs (44 %), Zigaretten (23%) und Kleidung (10 %).

Die EU-Zollbehörde wies bei der Vorstellung der Statistik nicht nur auf die juristischen Folgen des Schmuggels hin, sondern auch auf die gesundheitlichen Gefahren. Dies gelte insbesondere für Medikamente aus Indien, Spielzeug aus China oder Nahrungsmittel aus Indonesien, so László Kovács, als EU-Kommissar für den Zoll zuständig. Auch Touristen aus Deutschland bzw. der EU sollten sich die Warnungen der Zollbehörde zu Herzen nehmen, da in Indien, China und Indonesien, aber auch in vielen anderen Reiseländern der Welt, mit verbotenen oder gefälschten Produkten Handel getrieben wird. Das vermeintliche Schnäppchen vom Basar oder Strand kann bei der Heimreise schnell ungeahnte Folgen nach sich ziehen, da es beim Schmuggel unerheblich ist, ob Vorsatz oder Unwissenheit vorliegt.

Der Gesamtwert der an den Grenzen der EU beschlagnahmten Schmuggelware belief sich auf 178 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einer Verdoppelung entspricht. Einige Artikel bzw. Produktgruppen brachten es dabei auf schwindelerregende Steigerungszahlen, z.B. CDs/DVDs (+ 2600 %), Medikamente (+ 118 %) oder Zigaretten (+ 54 %).