Archiv für Dezember 2009

Sol Meliá Hotels nehmen China ins Portfolio

17. Dezember 2009 - Artikel von: Bora Bilgic

China im Allgemeinen und Shanghai im Speziellen zählen in der weltweiten Wirtschaft zu den am schnellsten wachsenden Märkten. Dieser Trend lässt sich mit derselben Gültigkeit auch auf den Tourismus übertragen, insbesondere den Bereich der Geschäftsreisen und Städtereisen. Im kommenden Jahr rückt Shanghai  als Gastgeber der Weltausstellung Expo 2010 in den Mittelpunkt des globalen Interesses. Das Expo-Gelände erstreckt sich in Shanghai zu beiden Seiten des Flusses Huangpu im Stadtteil Pudong, dem Finanzzentrum von Shanghai. Praktisch in Sichtweite erhebt sich ein 140 Meter hoher Hotel-Neubau in den Himmel von Shanghai, den die spanische Hotelkette Sol Meliá am 12. Dezember bezogen hat.

Das Gran Meliá Shanghai, so der Name des ersten Hotels der Spanier in China, wird nicht weniger als 686 Zimmer beherbergen, die allesamt voll auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisen oder Luxus Urlaub im Reich der Mitte ausgelegt sein werden. Zur Standard-Ausstattung in allen Zimmern des Gran Meliá Shanghigh gehört beispielsweise Breitband-Internet sowie eine Einrichtung nach den Prinzipien des Feng Shui, der traditionellen Harmonie-Lehre aus China. Darüber hinaus können Geschäftsreisende im Gran Meliá Shanghai auf ein hochmodernes Business Center, eine CD- und DVD-Bibliothek, kostenloses WLAN in allen Bereichen des Hotels, Sekretariats-Service sowie eine VIP-Lounge zurückgreifen. Für Entspannung und Genuss sorgen das “Yhi Spa“ sowie drei Restaurants und ein Café.

Sol Meliá betreibt weltweit rund 300 Hotels, davon zwölf unter dem Namen seiner Luxus-Marke Gran Meliá, wozu auch das neue Hotel in Shanghai zählt. Der Internationale Flughafen Pudong ist in etwas mehr als einer haben Stunde erreichbar, bis zum Expo-Gelände in Shanghai müssen vom Hotel Gran Meliá aus, dem ersten Sol Meliá Hotel in China, gar nur 15 Minuten einkalkuliert werden. Sol Meliá hat eigenen Angaben zufolge schon jetzt eine stattliche Zahl an Buchungen vorliegen, die in direktem Zusammenhang mit der Expo 2010 in Shanghai stehen – Tendenz steigend.

Jordanien Urlaub im Kempinski Hotel Aqaba am Roten Meer

16. Dezember 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Jordanien grenzt im Nahen Osten an Israel und ist als Ferienziel fast ebenso beliebt wie der jüdische Gottesstaat. Mit dem Toten Meer im Westen und dem Roten Meer im Süden hat Jordanien gleich zwei außergewöhnliche Destinationen zu bieten, die für den ganzjährigen Badeurlaub zur Verfügung stehen. Während sich die Küste am Toten Meer auf der Seite Jordaniens über rund 75 Kilometer erstreckt, grenzt das Land nur mit der Stadt Aqaba an das Rote Meer.

Durch die Eröffnung des Kempinski Hotel Aqaba in der gleichnamigen Stadt am Roten Meer hat Jordanien seit Mitte November eine exklusive Unterkunft für Taucher, Segler und andere Wassersportler zu bieten. Das Rote Meer gilt generell als eines der schönsten Tauchreviere der Welt, was jedoch im besonderen Maße auf den Golf von Aqaba in Jordanien im Nordosten des Gewässers zutrifft. Ein besonderes Highlight für Taucher stellt das im Jahr 1985 auf Anordnung des damaligen Prinzen und heutigen Königs Abdullah Bin Al Hussein II. versenkte Schiff “Cedar Pride“ dar. Die Tauchgänge zu dem Schiffswrack gewähren einen tiefen Einblick in die bunte und artenreiche Flora und Fauna des Roten Meeres vor Aqaba in Jordanien.

Das Kempinski Hotel Aqaba in Jordanien hat aber noch deutlich mehr zu bieten als “nur“ das Rote Meer und dessen einzigartigen Korallenriffe. Ausflüge zur Felsenstadt Petra oder zum Wadi Rum in der Wüste Jordaniens sind bei den Touristen aus aller Welt mindestens ebenso beliebt. Darüber hinaus schafft das Kempinski Hotel Aqaba mit einem Frühbucher-Rabatt in Höhe von 20 % auf alle Buchungen, die mindestens 90 Tage im Voraus erfolgen zusätzliche Anreize für einen Jordanien Urlaub am Roten Meer.

El Salvador – exotisches Reiseziel in Mittelamerika

15. Dezember 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

El Salvador, der kleine Staat an der Westküste zum Pazifik in Mittelamerika, ist als Urlaubsziel für viele Touristen aus Deutschland und Europa noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die Landwirtschaft und der Export von Kaffee und Zucker sind die Haupteinnahmequellen für die Wirtschaft in El Salvador, vom Tourismus lebt in diesem Teil Mittelamerikas hingegen kaum jemand. Trotzdem gibt es auch in El Salvador einige touristische Anziehungspunkte, die es der einheimischen Bevölkerung ermöglichen, von den hieraus erzielten Einnahmen zu leben, z.B. die Hauptstadt San Salvador oder die Dörfer rund um die Vulkanberge im Landesinneren.

Die Vulkane, allen voran der 2.365 Meter hohe Santa Ana nahe der gleichnamigen Stadt, sind charakteristisch für El Salvador und prägend für das topographische und geologische Profil des Landes in Mittelamerika. Entlang des Pazifiks verfügt El Salvador mit Acajutla, La Libertad, Puerto El Triunfo, Puerto Cutuco oder La Unión auch über einige attraktive Badeorte an der Küste. Wer im Urlaub das Abenteuer sucht, wird in El Salvador ebenfalls nicht enttäuscht, was vor allem für die Kleinstadt Perquín an der Grenze zu Honduras gilt. In Perquín gibt es eine kleine Gruppe von Revolutionskämpfern, die Touristen bereitwillig Einblick in die Kriegsgeschichte ihres Landes geben, die vor allem in der jüngeren Vergangenheit vom Widerstand gegen die Regierung geprägt war. Zu diesem Zweck wurde in Perquín eigens das “Museo de la Revolución“ errichtet, in dem der Weg vom Krieg zum Frieden in El Salvador skizziert wird.

Als beste Reisezeit für einen Urlaub in El Salvador oder anderen Ländern in Mittelamerika gelten die Monate November – Mai, da das Klima im Sommer von relativ viel Niederschlag gekennzeichnet ist. Die Anreise nach El Salvador erfolgt in der Regel über eine Umsteigeverbindung via USA, ein Visum ist bei Aufenthalten von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Seit dem Jahr 2001 ist in El Salvador der US-Dollar die offizielle Währung, bezahlt werden kann aber auch noch mit dem Colón, der ursprünglichen Währung.

Kanaren im Winter – Golf Urlaub auf Gran Canaria

11. Dezember 2009 - Artikel von: Bora Bilgic

Die Kanaren bieten als sprichwörtliche “Inseln des ewigen Frühlings“ das ganze Jahr über ein vielfältiges Urlaubsprogramm, das vom Baden im Atlantik über Wandern im hügeligen Landesinneren bis zum Golfspielen auf herrlichen Fairways und Greens reicht. Gran Canaria ist dabei eine der beliebtesten Destinationen auf dem sieben Inseln zählenden Archipel der zu Spanien gehörenden Kanaren im Atlantik. Dass der Golf Urlaub auf Gran Canaria entgegen der landläufigen Meinung nicht zwingend ein teures Vergnügen sein muss, zeigt aktuell das mit drei Sternen dekorierte Hotel Cordial Green Golf bei Maspalomas.

Das familienfreundliche Hotel bei Maspalomas grenzt direkt an den Golfclub “Campo de Golf“ und bietet eine Woche Golf Urlaub auf Gran Canaria im Winter schon ab 297 Euro pro Person. Da der Badeurlaub auf den Kanaren im Winter bei den Touristen auf der Prioritätenliste ohnehin nicht an allererster Stelle steht, lässt es sich leicht verschmerzen, dass das Hotel Cordial Green Golf nicht unmittelbar am Meer liegt. Wer dennoch in die Fluten des Atlantiks vor Maspalomas eintauchen will, kann von einem täglich verkehrenden Shuttle-Bus zwischen Hotel und Strand Gebrauch machen.

Ansonsten entschädigt das Hotel Cordial Green Golf auf Gran Canaria mit einem Golf Urlaub auf höchstem Niveau, wofür nicht nur die sehr gepflegten Fairways und Greens sorgen. Der in eine parkähnliche Gartenlandschaft eingebettete Swimming-Pool mit Kinderbecken und Bar ist mehr als nur ein adäquater Ersatz für den Strand. Im hoteleigenen Restaurant kommen im Hotel Cordial Green Golf bei Maspalomas auf Gran Canaria kommen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz, wofür eine mit regionalen und internationalen Spezialitäten gespickte Speisekarte sorgt.

Mallorca will sich im Tourismus neu positionieren

10. Dezember 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Mallorca will weg vom ewigen Ballermann-Image und hin zu einem Tourismus, der dem Motto “Klasse statt Masse“ folgt. Ein solches Konzept ist auf Mallorca, der Wiege des sogenannten Pauschaltourismus, zwar nicht neu, soll ab sofort aber mit bisher beispielloser Konsequenz verfolgt und binnen der nächsten zehn Jahre realisiert werden. Dieses Zeitfenster sowie ein Investitionsvolumen von rund drei Milliarden Euro sieht ein Masterplan auf Mallorca vor, der derzeit von einem in Rotterdam ansässigen Ingenieurbüro entworfen wird. Bereits im Frühjahr 2010 soll dieses Konzept mit allen Details auf Mallorca der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Margarita Nájera, die ehemalige Bürgermeisterin von Calvia, einem Stadtteil von Palma de Mallorca, steht an der Spitze des Projekts und formuliert für die Baleareninsel durchaus ehrgeizige Ziele. So soll Calvia beispielsweise der weltweit erste Stadtteil werden, der eine neutrale CO²-Bilanz aufweisen kann. Um dies zu erreichen sollen in Palma de Mallorca alte und marode Hotels modernen Neubauten weichen, die den neuesten Umweltstandards entsprechen und deutlich einladender wirken. Parallel dazu soll es in vielen Hotels auf Mallorca, die teilweise schon 40 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, zu umfassenden Renovierungen und Sanierungen kommen.

Weitere Verbesserung plant das “Consorcio Playa de Palma“, dem Nájera vorsteht, im Bereich der Infrastruktur auf Mallorca. So soll Palma de Mallorca bald per S-Bahn zu erreichen sein, ebenso sollen Parks und sonstige Grünanlagen die Innenstadt von Palma und andere städtisch geprägte Gegenden auf Mallorca aufblühen lassen. Flatrate-Saufen am Ballermann und marode Hotelzimmer sollen auf Mallorca also bald endgültig der Vergangenheit angehören.