Kolumbien plant neues Ferienresort auf Barú

27. Oktober 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Das Festland von Kolumbien gehört zwar zu Südamerika, die meisten der vorgelagerten Inseln, z.B. San Andrés, Providencia oder Barú, werden zur Karibik gezählt. Während es auf den zu Kolumbien gehörenden Karibik-Inseln San Andrés und Providencia schon seit einigen Jahren einen nennenswerten Tourismus zu verzeichnen gibt, ist Barú für den Tourismus bisher noch nicht erschlossen worden. Um dies für die Zukunft zu ändern, plant Kolumbien auf Barú Investitionen in Milliardenhöhe. Auf 375 Hektar sollen drei Hotels, 1.200 Ferienhäuser, ein 18-Loch-Golfplatz, ein Yachthafen und ein Shopping-Center. Als Standort hat sich das Tourismusministerium in Kolumbien für den Hafen- und Badeort Playa Blanca auf der Karibik-Insel Barú entschieden.

Einen genauen Zeitplan für das ambitionierte Projekt “Playa Blanca Barú“ in der Karibik gibt es in Kolumbien zwar noch nicht, an der Realisierung des Ferienresorts lassen die Behörden jedoch keinen Zweifel mehr. Das Ferienresort “Playa Blanca Barú“ in der Karibik wird nach seiner Fertigstellung das größte seiner Art, das es in Kolumbien jemals gegeben hat. Neben dem Tourismus in Kolumbien soll auch der nationale Arbeitsmarkt profitieren, da tausende neuer Arbeitsplätze auf der Karibik-Insel Barú entstehen werden.

Kolumbien zählt für Touristen aus Deutschland noch immer zu den exotischeren Reisezielen. Vor allem die zur Karibik gehörenden Inseln, allen voran San Andrés und Providencia, verzeichnen jedoch seit Jahren eine stark ansteigende Tendenz bei den Buchungszahlen.

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