Tourismus am Aconcagua in Argentinien bleibt stabil
03. Februar 2010 - Artikel von: Kai Rebmann
Der Aconcagua ist mit genau 6.962 Metern nicht nur der höchste Berg Argentiniens und Südamerikas, sondern auch der höchste Gipfel außerhalb von Asien. Im Westen von Argentinien grenzt der Aconcagua in der Provinz Mendoza an Chile und stellt dort die größte Attraktion für den regionalen Tourismus dar. Die Erstbesteigung des Aconcagua in Argentinien erfolgte bereits im Jahr 1897 durch den Schweizer Matthias Zurbriggen. Seither hat sich der Tourismus rund um den Aconcagua zu einer festen Größe entwickelt und ist für die Region Mendoza sowie die Anden in Südamerika zu einem unverzichtbaren Faktor geworden.
Die Natural Resources Division, die für den Tourismus am Aconcagua in Argentinien verantwortlich zeichnet, zieht kurz vor Ende der Saison ein vorsichtig optimistisches Fazit. Parkdirektor Daniel Gomez kann aktuell von rund 5.000 Besteigungen des Aconcagua in den Anden berichten und rechnet bis Saisonende mit insgesamt 6.500 Besteigungen. Angesichts der Wirtschaftskrise, die auch vor dem Tourismus in Argentinien nicht Halt gemacht hat, wäre Gomez mit dem daraus resultierenden leichten Minus von 3 % noch zufrieden.
Der Aconcagua bescherte der Region Mendoza insgesamt 20.000 Touristen aus 60 Ländern, so dass etwas mehr als jeder vierte Besucher sich für eine Besteigung entscheidet. Die USA, Deutschland, Kanada und Spanien stellen dabei die meisten Touristen und Bergsteiger.