Archiv für die Kategorie ‘Türkei’

Neue Segel-Basis in Orhaniye eröffnet

29. Januar 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Im östlichen Mittelmeer steht der Start der diesjährigen Segel-Saison vor der Tür. Grund genug für Moorings, nach eigenen Angaben weltweit führender Vercharterer von Segelbooten im Premiumbereich, in Orhaniye eine neue Segel-Basis zu eröffnen. Orhaniye liegt in der südwestlichen Türkei auf der Halbinsel Bozburun und ist nur wenige Kilometer von Marmaris entfernt. Bis zur griechischen Inselgruppe der Dodekanesen, zu der unter anderem Rhodos und Kos gehören, ist es ebenfalls nur ein Katzensprung. Der nächstgelegene Flughafen Damalman liegt rund 2 Autostunden von Orhaniye entfernt und wird von fast allen deutschen Flughäfen angeflogen. Moorings vermittelt auf Anfrage den Transfer vom Flughafen zur Segel-Basis und zurück.

Mit der Segel-Basis in Orhaniye eröffnet Moorings in der Türkei bereits seinen zweiten Standort nach Göcek, wo Moorings bereits seit dem Jahr 2002 vertreten ist. Das Segelrevier rund um Orhaniye in der Türkei zeichnet sich vor allem durch seine einsamen Buchten und sein von Pinienwäldern und Bergen gekennzeichnetes Landschaftsbild aus. Orhaniye gilt unter Seglern noch als Geheimtipp und blieb vom Massentourismus bisher weitgehend unberührt. Besonders beliebte Ausflugtipps sind Rhodos, Kos und Marmaris. Hierfür bietet Moorings sowohl den Bareboat Charter (nur Boot, ohne Crew) als auch den Crewed Charter (Boot mit professioneller Crew) an. Zur Segelflotte der Mooring-Basis in Orhaniye zählen mehrere Einrumpfyachten und 40-Fuß-Katamarane.

Der Ararat in der Türkei – Herausforderung für Bergsteiger aus aller Welt

07. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Der Berg Ararat in der Türkei ist genau 5.165 Meter hoch und ist damit nicht nur der höchste, sondern wohl auch bekannteste Gipfel in der Türkei. Seine weltweite Bekanntheit verdankt der Berg Ararat in erster Linie dem Umstand, dass zumindest nach biblischer Überlieferung die Arche Noah nach dem Ende der Sintflut hier gestrandet sein soll. Bis heute konnte die Wissenschaft die Rätsel und Mythen, die sich um den Berg Ararat, die Sintflut und die Arche Noah ranken nicht mit letzter Sicherheit klären. Als gesichert gilt bislang lediglich die Tatsache, dass sich in der heutigen Türkei rund um den Berg Ararat vor etwa 7.500 Jahren eine Naturkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes abgespielt haben muss. Diese Datierung würde zeitlich zu dem in der Bibel überlieferten Bericht über die Sintflut passen.

 

Eine Besteigung des Ararats, der erstmals im Jahr 1829 von einer Expedition aus Estland bezwungen wurde, ist für ausländische Touristen zwar grundsätzlich möglich, aber mit einigen strengen Auflagen verbunden. Da der Berg Ararat im Kurdengebiet liegt, ist neben der Genehmigung des türkischen Tourismusministeriums auch das grüne Licht aus dem Verteidigungsministerium in Ankara erforderlich. Zusätzlich müssen sich Touristen, die den Berg Ararat erklimmen wollen, die Erlaubnis des türkischen Bergsteigerverbands einholen.

 

Die Sommermonate sind der ideale Zeitpunkt für eine Besteigung des Ararats, die aber nur in Gruppen und auch nur von wirklich erfahrenen Bergsteigern in Angriff genommen werden sollte. Für weniger geübte Bergsteiger steht direkt neben dem Ararat der “Kleine Ararat“ zur Verfügung, dessen Gipfel immerhin noch 3.900 Meter hoch liegt. Ausgangsort fast aller Expeditionen auf den Ararat bildet die Stadt Dogubeyazit, die im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Armenien liegt.

Türkei bietet Wellness-Touristen moderne Thermalbäder

01. Dezember 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Während die Türkei im Frühjahr und Sommer vor allem Badegäste und Sonnenanbeter an den Bosporus lockt, zeigt sich das Land im äußersten Südosten Europas im Herbst und Winter von seiner entspannenden Seite. In der Türkei gibt es landesweit über 1.000 Thermalquellen, die seit einigen Jahren mehr und mehr für den Wellness-Tourismus entdeckt und hergerichtet werden. Neben den traditionellen, eher schlicht gehaltenen Thermalbädern gibt es in der Türkei heute schon rund 200 Thermen, die mit modernster Bäder-Technik ausgestattet sind und bei den Touristen aus aller Welt keine Wünsche offen lassen. Dem hohen Mineralgehalt und den zahlreichen thermischen Quellen hat es die Türkei zu verdanken, dass sich das Land inzwischen zu den Top-Destinationen weltweit im Bereich des Wellness-Tourismus zählen darf.

 

Dabei verstehen es die Thermalbäder in der Türkei auf einzigartige Weise, Tradition und Moderne miteinander in Einklang zu bringen. Die modernen Thermen wurden fast ausschließlich auf antikem bzw. historisch bedeutsamem Boden errichtet. Schließlich war das Gebiet der heutigen Türkei bereits in der Antike als Wellness-Oase anerkannt. Bereits vor mehreren Jahrhunderten, als sich über die heutige Türkei noch das Osmanische Reich erstreckte, gab es rund um Istanbul die ersten thermenähnlichen Einrichtungen, die in der Landessprache damals wie heute als “Hamam“ (zu deutsch: wärmen, baden) bezeichnet wurden. Daher gilt Istanbul wohl nicht zu Unrecht als Wiege des Wellness-Tourismus in der Türkei. Weitere Informationen zum Wellness-Tourismus in der Türkei liefert die Homepage des Informationsbüros des türkischen Kultur- und Tourismusbüros, das mit Außenstellen auch in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei vertreten ist.

Neue Währung in der Türkei

16. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Türkei führt zum 1. Januar 2009 eine Währungsreform im Miniatur-Format durch. Grundsätzlich ändert sich zwar nicht sehr viel, außer dass die Währung einen neuen Namen bekommt sowie Scheine und Münzen sich in einem neuen Outfit präsentieren werden. Aus der ehemaligen “Neuen Türkischen Lira“ wird dann nur noch die “Türkische Lira“, auf den Geldscheinen werden neue Gesichter von historisch bedeutenden Personen zu sehen sein. Anders als vielen EU-Bürgern vor einigen Jahren, bleibt den Türken eine Umrechnung des Geldwertes allerdings erspart, da sich in diesem Bereich nichts ändern wird.

 

Für mehr oder weniger hitzige Diskussionen hat in der Türkei die Tatsache gesorgt, dass in Zukunft erstmals auch eine Frau auf einem türkischen Geldschein zu sehen sein wird. Den 50-Lira-Schein wird ab dem Neujahrstag 2009 das Konterfei der türkischen Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Fatma Aliye zieren.

Aliye war mit einem osmanischen Historiker verheiratet und gilt als erste türkische Schriftstellerin überhaupt. In ihren Büchern trat sie in erster Linie für die Rechte und die Emanzipation der Frauen ein, übersetzte aber auch Texte aus dem Französischen ins Türkische. Eine Karriere, die umso bemerkenswerter erscheint, wenn man bedenkt, dass Fatma Aliye nie eine Schule besucht hat und sich Lesen, Schreiben sowie Französisch quasi selbst beigebracht hat.

 

Die Bürger in Türkei sind zwar weitgehend damit einverstanden, dass nun auch eine Frau auf einem Geldschein zu sehen sein wird, allerdings gibt es auch Meinungen, die sich mit einer Frau aus dem Dunstkreis von Kemal Atatürk, dem Staatsgründer der Türkei, besser hätten anfreunden können.

Antalya plant Ausbau des Hafens

10. Oktober 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Der international wohl bekannteste und größte Hafen der Türkei befindet sich in der Küstenstadt Kusadasi. Doch das soll sich schon bald ändern, zumindest wenn es nach dem Willen des in Antalya ansässigen Unternehmens Port Akdeniz Antalya geht. Dort existieren offenbar schon sehr weit gediehene Pläne, den bisherigen Hafen zu einem großen Kreuzfahrthafen auszubauen. Efe Hatay, Pressesprecherin des Unternehmens, erklärte gegenüber Medienvertretern, dass der neue Kreuzfahrthafen in Antalya bereits im Frühjahr oder Sommer 2010 seinen Betrieb aufnehmen soll. Damit würde die Türkei als Etappenort für Kreuzfahrten wohl noch interessanter werden.

 

Port Akdeniz Antalya ist dazu bereit, für das Projekt tief in die Tasche zu greifen. So soll bereits in den nächsten Monaten ein neues Kreuzfahrtterminal für 2 Millionen US-Dollar entstehen, weitere 4 Millionen Dollar sollen in den Ausbau des Hafens fließen. Erste Erfolge hat das Unternehmen ebenfalls schon vorzuweisen. Hatay gab bekannt, dass sich ihr Unternehmen bereits mit der Reederei AIDA auf ein Abkommen geeinigt habe, wonach ab 2010 ein Schiff der AIDA-Flotte 30 Mal in Antalya anlegen soll.

 

Antalya erhofft sich durch den Ausbau des Hafens über 50 zusätzliche Schiffe und ein um 120.000 Passagiere steigendes Touristenvolumen. Antalya eigne sich dank des Flughafens auch hervorragend als Start- und Zielort einer Mittelmeerkreuzfahrt, so die Pressesprecherin. Daher sei man bei Port Akdeniz Antalya sehr zuversichtlich, nach AIDA noch weitere Reedereien, etwa MSC oder Costa, nach Antalya locken zu können.