Archiv für die Kategorie ‘USA’

ADAC warnt vor Abzocke bei USA Einreise

12. Oktober 2010 - Artikel von: Kai Rebmann

Die seit dem 12. Januar 2009 bei USA Reisen ohne Visum erforderliche ESTA-Registrierung über die Internet-Seite der US-Regierung ist seit September 2010 mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 14 US-Dollar verbunden (wir berichteten). Bereits diese Gebühr entete bei Reiseveranstaltern und Fachverbänden reichlich Kritik, da damit keine erkennbaren Gegenleistungen für die Touristen verbunden seien, so die Argumentation. Stattdessen wollten sich die USA auf Kosten der Touristen bereichern und pro Jahr bis zu 600 Millionen US-Dollar zur Sanierung ihres maroden Haushalts generieren.

Zu den schärfsten Kritikern dieser Vorgehensweise gehört unter anderem der ADAC in Deutschland. Der ADAC warnt im Zusammenhang mit USA Reisen aber auch noch vor einer Abzocke der ganz anderen Art, gegen die sich Touristen und Geschäftsreisende im Gegensatz zur seitens der Einreisebehörde erhobenen Gebühr wehren können. Seit Inkrafttreten der neuen Einreisebestimmungen der USA sei das Internet voll von Dienstleistern, die den Touristen Hilfestellung beim Ausfüllen des Online-Formulars für die ESTA-Registrierung anböten. Allerdings geschehe dies nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern gegen stattliche Gebühren von bis zu 50 US-Dollar, so die Warnung von ADAC und anderen Fachverbänden.

Der ADAC weist daher darauf hin, dass die Anträge für die USA Einreise relativ unkompliziert seien und diese problemlos selbst ausgefüllt werden könnten, so dass lediglich die Gebühr von 14 US-Dollar anfalle. Kostenlose und dennoch fachkundige Hilfe, sollte es doch einmal zu Unklarheiten kommen, böten Reisebüros und Fluggesellschaften an, wie der ADAC weiter mitteilt.

Urlaub in Las Vegas – Mehr als nur Glücksspiel in Nevada

10. September 2009 - Artikel von: Bora

Las Vegas liegt wie eine überdimensionierte Oase in der Wüste von Nevada, einem Bundesstaat in den USA, und gilt mit seinen Casinos als Mekka des Glücksspiels für Zocker und Touristen aus aller Welt. Neben den Casinos lockt Las Vegas noch mit weiteren spektakulären Sehenswürdigkeiten wie einem nachgebildeten Eifelturm oder künstlich angelegten Lagunen, wie sie sonst nur in Venedig anzutreffen sind. Natürlich sind auch die prächtigen Luxus Hotels ein Grund, einen garantiert unvergesslichen Urlaub in Las Vegas zu buchen.

Das Mandalay Bay Hotel in Las Vegas bietet den Touristen mit dem Shark Reef Aquarium eine Attraktion der besonderen Art – Tauchen mitten in der Wüste von Nevada. Weit über 2.000 Tierarten, darunter ein gutes Dutzend Hai-Arten, tummeln sich im Shark Reef Aquarium des Mandalay Bay Hotels in Las Vegas. Mit 45-minütigen Tauchgängen verschafft das Shark Reef Aquarium abenteuerlustigen und mutigen Tauchern aus aller Welt den besonderen Kick, allerdings nur in Begleitung ausgebildeter Tauchlehrer und maximal zweimal pro Tag. Der Tierschutz steht auch im Mandalay Bay Hotel im Vordergrund, weshalb mehr Tauchgänge aus Rücksicht auf die Haie, Rochen, Wasserschildkröten und anderen Bewohner des Shark Reef Aquarium in Las Vegas nicht zulässig sind.

Die Nachfrage nach dieser exklusiven Attraktion im Mandalay Bay Hotel verzeichnet eine stark steigende Tendenz, weshalb eine frühzeitige Buchung anzuraten ist – am besten gleich bei der Buchung des kompletten Las Vegas Urlaubs. Der Wagemut der Taucher wird vom Mandalay Bay Hotel in Las Vegas mit einer speziellen Urkunde belohnt, die bescheinigt, dass der- oder diejenige mit Erfolg am Tauchgang im Shark Reef Aquarium in der Wüste von Nevada teilgenommen hat.

Delta Queen vom Kreuzfahrtschiff zum Hotel umgebaut

07. Juli 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Die altehrwürdige “Delta Queen“, das ältestes Mississippi-Kreuzfahrtschiff, ging Ende des vergangenen Jahres in den wohlverdienten Ruhestand, nachdem sie seit 1925 Generationen von Touristen den längsten Fluss der USA auf und ab geschippert hatte. Ganz aus dem Tourismusgeschäft hat sich der historische Rad-Dampfer aber doch nicht zurückziehen können. Vielmehr kommt der “Delta Queen“ ab sofort eine neue, etwas standhaftere Bestimmung zu.

Nach einer rund halbjährigen Umbauphase wurde in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee das Hotel “Delta Queen“ eröffnet. Am Ufer des Mississippi gelegen, verfügt das ehemalige Kreuzfahrtschiff zur Eröffnung des Hotels über insgesamt 35 Zimmer, die ehemals als Kabinen genutzt wurden. Wie der Betreiber des Hotels bereits ankündigte, sollen im Laufe der kommenden Monate weitere 45 Zimmer im Hotel “Delta Queen“ in Chattanooga, Tennessee hergerichtet werden. Das historische Holzschiff aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stieß bei USA-Urlaubern bereits in den ersten Tagen als Hotel auf reges Interesse und konnte sich über einen Mangel an Gästen wahrlich nicht beklagen.

Das Hotel “Delta Queen“ in Chattanooga, Tennessee bietet Übernachtung + Frühstück sowie abendliche Unterhaltung mit Live-Musik und Tanz. In unregelmäßigen Abständen finden besondere Events statt, wie z.B. Musik-Fetsivals oder Weinproben – und das alles vor der atemberaubenden Kulisse des Mississippi, dem längsten Fluss der USA. Speziell zur Eröffnung profitieren die Gäste im Hotel “Delta Queen“ von einem Sonderangebot, bei dem es bei einem Mindestaufenthalt von zwei Nächten die dritte Übernachtung zu vergünstigten Konditionen gibt.

Andaz-Gruppe eröffnet Hotel in Los Angeles

13. Januar 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Die Hyatt-Tochter Andaz hat dieser Tage das “Andaz West Hollywood“ in Los Angeles eröffnet, ein 5-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe des legendären Sunset Strips in Los Angeles. Dabei handelt es sich jedoch um keine Neueröffnung im klassischen Sinn, sondern vielmehr um die interne Übernahme eines bestehenden Hotels. Das “Andaz West Hollywood“ wurde seit 1963 von Hyatt betrieben und nun auf Andaz übertragen. Los Angeles ist nach der britischen Hauptstadt London erst der zweite Hotel-Standort für die vergleichsweise noch recht junge Andaz-Gruppe.

 

Das “Andaz West Hollywood“ war zu Beginn der 1960er-Jahre das erste Wolkenkratzer-Hotel in Los Angeles. Größen des internationalen Musikgeschäfts wie z.B. Led Zeppelin, Rolling Stones oder David Bowie waren regelmäßig im ehemaligen Hyatt-Hotel zu Gast. Mit der Übernahme durch Andaz sollen nun verstärkt junge Menschen angesprochen werden, die Wert auf das gewisse Etwas legen und sich dies auch leisten können. Damit tritt das “Andaz West Hollywood“ in Konkurrenz zum “Mondrian Hotel“, das dieselbe Zielgruppe hat und in Los Angeles diesbezüglich bisher als Marktführer gilt.

 

Im “Andaz West Hollywood“ wird jeder Gast persönlich begrüßt und die graue Hotel-Lobby macht einer großzügigen Lounge Platz. Weitere Qualitätsmerkmale werden schon beim ersten Blick in die noblen Zimmer und Suiten des Hotels deutlich. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen, speziell die Zimmer in den oberen Stockwerken bieten einen atemberaubenden Blick über Los Angeles.

Reiseziel USA in Deutschland wieder beliebter

18. November 2008 - Artikel von: Kai Rebmann

Die USA werden als Reiseziel bei Touristen aus Deutschland wieder beliebter als dies in den vergangenen Jahren der Fall war. Bis Ende des Jahres rechnen die deutschen Reiseveranstalter mit rund 1,8 Millionen Urlaubern, die von Deutschland aus den Weg über den großen Teich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten finden werden. Die Reiseveranstalter haben auch schon zwei Hauptgründe für den Aufschwung im Bereich der USA-Reisen ausgemacht, der damit der allgemein eher schwierigen Lage am Reisemarkt entgegenzuwirken scheint. Nachdem der aus deutscher Sicht günstige Dollarkurs Reisen in die USA schon in den vergangenen beiden Jahren 2006 und 2007 sehr erschwinglich gemacht hat, hat die USA mit Barack Obama künftig wieder einen Präsidenten, der auch in Deutschland viele Sympathien genießt, was vom noch amtierenden Präsidenten George W. Bush nicht behauptet werden kann.

 

Für das Jahr 2009 nehmen die deutschen Reiseveranstalter nun die aus dem Jahr 1999 datierende Rekordmarke von 1,984 Millionen USA-Touristen aus Deutschland ins Visier. Die Voraussetzungen hierfür scheinen dank des Dollarkurses und der hierzulande herrschenden “Obamania“ so günstig wie nie zu sein, so dass selbst die 2-Millionen-Schallmauer nicht unerreichbar scheint. Dass politische Entscheidungen durchaus Auswirkungen auf das allgemeine Reiseverhalten in den USA haben können, belegt der Einmarsch der US-Streitkräfte in den Irak im Jahr 2003, der weltweit heftige Proteste zur Folge hatte. Mit nur 1,18 Millionen Touristen aus Deutschland bekamen die USA und George W. Bush umgehend die Quittung für ihr Vorgehen im Irak ausgehändigt.