Artikel mit ‘Italien’ getagged

Venedig bietet ab kommendem Jahr Zeppelin-Touren

28. September 2009 - Artikel von: Bora

Eine Stadtrundfahrt durch Venedig ist schon vom Boden aus etwas Besonderes, da diese nur in Booten bzw. den weltberühmten Gondeln der Lagunenstadt möglich ist. An Sehenswürdigkeiten besteht in Venedig bestimmt kein Mangel, wie z.B. der Markusplatz oder die zahlreichen Kirchen und Paläste zeigen. Ab September 2010 will Venedig seinen Gästen eine ganz neue Perspektive eröffnen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Rede ist von Zeppelin-Touren, die etwa 300 Meter über den Dächern von Venedig stattfinden sollen und zum gegenwärtigen Zeitpunkt in ganz Italien einmalig sind.

Das ehrgeizige Projekt trägt den Titel “Kreuzfahrt Zeppelin Venedig 2010“ und steht schon ein Jahr vor Beginn der ersten Venedig-Tour in den Startlöchern. Der konkrete Rahmen für die Kreuzfahrten über Venedig existiert bereits, so dass sich die Initiatoren in den kommenden Monaten an die Detailplanung machen können. Die Rundflüge über Venedig per Zeppelin sollen 20 Minuten dauern und 249 Euro pro Person kosten. Neben diesem Basis-Angebot sollen auch noch längere Rundflüge über die Lagunen von Venedig angeboten werden.

Außerhalb von Italien existiert ein ähnliches Angebot derzeit lediglich am Bodensee, wo insgesamt vier Zeppeline auf Rundflügen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz im Einsatz sind. Die erste Blütezeit der Zeppeline fand am 6. Mai 1937 in den USA ein jähes Ende, als eines der legendären Luftschiffe bei New York in einem riesigen Feuerball explodierte und dabei 35 Menschen ums Leben kamen. Ob es Venedig und Italien gelingen wird, die Tradition der Zeppeline auch langfristig wieder aufleben zu lassen, bleibt daher noch abzuwarten, auch wenn die Leiter des Projektes “Kreuzfahrt Zeppelin Venedig 2010“ bisher von einer überwältigenden Nachfrage berichten.

US-Reisemagazin kürt die schönsten Inseln Europas

19. August 2009 - Artikel von: Leoni Zynga

Das renommierte US-Reisemagazin “Travel and Leisure“ (Reisen und Freizeit) macht es sich schon seit Jahren zur Aufgabe, die begehrenswertesten Reiseziele rund um den Globus zu ermitteln. Dabei werden in regelmäßigen Abständen die Sieger in verschiedenen Kategorien gekürt und mit einem entsprechenden Artikel in der Print- und Online-Ausgabe des Magazins geadelt. Die jüngste Siegerehrung nahm das US-Reisemagazin “Travel and Leisure“ in der Kategorie “Schönste Inseln in Europa“ vor und stellte die TOP 5 dieses Rankings ins Netz.

Wer nun die üblichen Verdächtigen wie Mallorca, Ibiza, Korsika oder Sardinien auf dem Podium erwartet hatte, liegt mit der fachkundigen Jury aus den USA eindeutig auf Konfrontationskurs. Auf die höchste Gesamtpunktzahl kamen nach Auswertung von Kriterien wie z.B. Naturschönheiten, Aussicht, Land und Leute, Qualität der Gastronomie oder Freizeit- und Sportangebot konnten die Liparischen Inseln (Italien) im Norden von Sizilien. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit den Dalmatischen Inseln in der kroatischen Adria und Santorin (Griechenland) zwei weitere Inseln, auf denen der Massentourismus noch keinen Einzug gehalten hat. Komplettiert werden die TOP 5 aus den USA von Madeira (Portugal), dem wohl klangvollsten Namen unter den Preisträgern, und den Kykladen (Griechenland), zu denen streng genommen im Übrigen auch Santorin gehört.

Immer mehr Touristen entscheiden sich beim Urlaub für die Abgeschiedenheit einer kleineren Insel im Mittelmeer oder Atlantik, um so den Auswüchsen des Massentourismus möglichst effektiv entfliehen zu können. Wer es allerdings etwas lebhafter mag und auch im Urlaub nur ungern auf Party verzichtet, ist mit Mallorca, Ibiza & Co natürlich nach wie vor ebenso gut beraten.

Tunnelgebühren in den Alpen erneut gestiegen

17. Juli 2009 - Artikel von: Bora

Der Auto Club Europa (ACE), dem unter anderem auch der ADAC in Deutschland angehört, macht vor Beginn der großen Reisewelle auf die gestiegenen Tunnelgebühren an einigen Grenzübergängen in den Alpen aufmerksam. Auch wenn die Tunnelgebühren im Vergleich zu den Vorjahren vielerorts nur unwesentlich oder überhaupt nicht gestiegen seien, so gäbe es in den Alpen einige Ausnahmen, die die Fahrt in den Urlaub in diesem Sommer deutlich teurer machten, wie der ACE in seiner jährlich durchgeführten Erhebung festgestellt hat.

Besonders teuer wird es demnach für Touristen, die mit Pkw und Wohnwagen durch den Mountblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien in den Urlaub fahren. Am höchsten Berg der Alpen und in ganz Europa werden für die einfache Fahrt satte 42,70 Euro veranschlagt. Nicht viel billiger kommen Autofahrer am Lötschberg-Tunnel in der Schweiz davon, wo sie mit 35 Euro zur Kasse gebeten werden, was laut dem ACE einer Erhöhung von 12,60 Euro entspricht. Deutlich gestiegen sind auch die Tunnelgebühren am Großen St. Bernhard in den Alpen zwischen der Schweiz und Italien. Während vor zwei Jahren noch 22,40 Euro berechnet wurden, werden jetzt 30,50 Euro fällig, wie der ACE herausgefunden hat.

Um der Kostenfalle Alpen-Tunnel zu entfliehen, kann es nach Ansicht des ACE in den meisten Fällen sinnvoll sein, in den Alpen auf kleinere Überland- oder Passstraßen auszuweichen. Die Ausnahme bestätigt aber auch hier die Regel, da die allgemeinen Kosten für den Pkw (Sprit, Verschleiß usw.) in die Rechnung mit einfließen müssen. So sei z.B. die Fahrt durch den Felbertauern-Tunnel am Großglockner (10 Euro) bei Lienz in Österreich deutlich günstiger als der Umweg über die Hochalpenstraße (28 Euro), wie der ACE vorrechnet.

Air Dolomiti fliegt von München nach Rimini

22. Juni 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Die italienische Fluggesellschaft gehört zwar nicht zu den größten Vertretern ihrer Zunft, hinsichtlich des Flugplans nach Italien hat jedoch kaum ein Konkurrent ein breiteres Programm zu bieten. Air Dolomiti fliegt vom Flughafen München aus nicht weniger als 21 Ziele in ganz Italien an, wozu seit einigen Wochen auch Rimini gehört. Ab sofort wird die Strecke von München nach Rimini in beide Richtungen dreimal in der Woche bedient. Die Flüge starten am Flughafen München montags, mittwochs und freitags jeweils um 15:50 Uhr, die Rückflüge von Rimini nach München sind an denselben Tagen jeweils um 18 Uhr vorgesehen.

Rimini liegt im Nordosten von Italien und ist ein vor allem bei jüngeren Touristen beliebter Badeort an der Adria. Die Partys und das Freizeitangebot in Rimini sind weit über die Landesgrenzen Italiens hinaus bekannt, weshalb vor allem im Sommer ein reger Betrieb an den Stränden, Diskotheken und Clubs entlang der Adria herrscht. Mit dem Themenpark “Italia in Miniatura”, in dem die größten und wichtigsten Bauwerke aus Italien und Europa im Kleinformat dargestellt werden, und dem nahegelegenen Freizeitpark beherbergt Rimini zudem zwei Attraktionen für jede Altersklasse.

Die Fluggesellschaft Air Dolomiti ist in Venedig ansässig und eine vollständige Tochter der Deutschen Lufthansa AG. Aus diesem Grund bedient Air Dolomiti nicht nur zahlreiche Ziele in Italien und Deutschland, sondern auch in fast allen anderen Ländern Europas.

Mumien-Ausstellung im Archäologischen Museum Bozen

11. März 2009 - Artikel von: Kai Rebmann

Seit dieser Woche ist im Archäologischen Museum in Bozen (Südtirol) eine Ausstellung zu sehen, in deren Rahmen rund 60 Mumien aus aller Welt zu sehen sind. Das Gros der Mumien stammt aus dem Alten Ägypten, wo das Mumifizieren nicht nur am weitesten verbreitet war, sondern wohl auch mit der größten Perfektion durchgeführt wurde. Die Hauptattraktion der Mumien-Ausstellung in Bozen kommt jedoch nicht aus Ägypten, sondern aus der unmittelbaren Nachbarschaft und ist der Welt nur als “Ötzi“ bekannt.

 

Bei “Ötzi“ handelt es sich um eine Eis-Mumie, die Anfang der 1990er-Jahre in den Ötztaler Alpen zwischen Österreich und Italien gefunden wurde. Die Ötztaler Alpen standen auch bei der Namensgebung des Mannes aus dem Ewigen Eis Pate. Das Alter von Ötzi wird auf 5.000 – 5.500 Jahre geschätzt, womit er auch zu den ältesten in Bozen gezeigten Mumien gehört. Über kaum eine andere Mumie, die jemals gefunden wurde, ist heute soviel bekannt wie über Ötzi, der nicht nur als Weltsensation gefeiert wurde, sondern auch für ein Politikum zwischen Österreich und Italien sorgte. Jahrelang wurde Ötzi von beiden Ländern für sich beansprucht, da der Fundort ziemlich genau an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol gelegen hatte. Schließlich wurde Ötzi Südtirol und damit Italien zugesprochen, wo er seither in Bozen in einem Eisschrank konserviert wird.

 

Als besondere Attraktion und mit der Hilfe von modernster Computertechnik wird den Besuchern der Mumien-Ausstellung in Bozen auch ein Einblick ins Innenleben der Exponate gewährt. Möglich wird dies durch die Aufnahmen eines Computer-Tomographen, wovon sich jeweils ein Gerät an jeder der zwölf Medienstationen im Archäologischen Museum Bozen befindet.